Kategorie-Archiv: Events

Save the Date: Landesfinale am 01.06.2017 in Stuttgart

Am 01.06.2017 findet das Finale der vierten Runde des landesweiten Gründerwettbewerbs Elevator Pitch BW in Stuttgart statt. Aus alle Siegern der regionalen Vorentscheide und der Spezial Cups (DEHOGA und Social Impact) werden die besten Gründerinnen und Gründer Baden-Württembergs ermittelt.

Bisher haben folgende Teams das Ticket für´s Landesfinale gelöst:

Regional Cup Freiburg: Idana (Tomes GmbH) – zum Nachbericht
Regional Cup Bodensee: waylet – zum Nachbericht
Regional Cup Ulm:  Fund your Farmer – zum Nachbericht
Spezial Cup DEHOGA: Essenswelten – Street Food von & mit Geflüchteten – zum Nachbericht

Ihr habt noch die Möglichkeit bei einem der kommenden Regional Cups dabei zu sein, Eure Geschäftsideen auf der Bühne zu präsentieren und das Ticket für´s Landesfinale zu lösen. Regional Cup aussuchen, Bewerbung einreichen, Stimmen sammeln, Platz auf der Bühne sichern, Pitchen und abräumen. Du Willst dabei sein? Dann bitte hier entlang!

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Spezial Cup Social Impact am 23.05.2017 in Stuttgart

Am 23. Mai 2017 findet ab 17:00 Uhr in der Aula der Merzakademie in Stuttgart der Social Impact Cup statt. Mit dem Spezial Cup Social Impact schließen wir die vierte Runde des landesweiten Gründerwettbewerbs Elevator Pitch BW ab.
Geschäftsideen rund um Social Entrepreneurship und Unternehmen mit dem Fokus auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme, die Verbesserung des Miteinanders oder den Schutz der Umwelt können sich um einen der zehn Startplätze beim Spezial Cup bewerben.

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Präsentiert Eure Idee oder Euer Unternehmen innerhalb von drei Minuten vor der Fachjury, Presse und Publikum und vernetzt Euch mit anderen Gründungsinteressierten und Branchenexperten. Ihr bekommt wertvolles Feedback von der Jury, macht Werbung für Euer Unternehmen, habt die Chance auf Preisgeld und einen Startplatz im Landesfinale 2017. Darüber hinaus haben Teilnehmer in der Ideen-/Vorgründungsphase die Chance auf zwei achtmonatige Stipendien des Social Impact Lab Stuttgart. Bewirb´ Dich jetzt!

Bewerbungsschluss und Ende des Online-Votings ist Dienstag, der 16. Mai 2017 um 12:00 Uhr. Die Teilnahmebedingungen gibt´s hier:

Pitch Coaching

Die qualifizierten Teams haben die Möglichkeit am Pitch Coaching teilzunehmen. Bitte Termin und Location vormerken:
19. Mai 2017, 14:00 – 17:00 Uhr
Social Impact Lab Stuttgart, Innovation Space
Teckstraße 62, 70190 Stuttgart

Bild: © mit freundlicher Genehmigung des Social Impact Lab Stuttgart

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Jetzt für den Regional Cup in Böblingen am 07.04.2017 bewerben!

Am 7. April 2017 findet im Rahmen von start.me.up ab 17:15 Uhr der Elevator Pitch BW Regional Cup Böblingen statt. Böblingen ist Station zehn auf unserer Tour durch Baden-Württemberg auf der Suche nach den besten Gründerinnen und Gründern.

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In den Räumlichkeiten der IBM Hauptverwaltung in Ehningen bereiten Dir die Veranstalter die Bühne um Deine Geschäftsidee, Neu-Gründung oder Dein Startup vor der Jury, Presse und einem interessierten Publikum vorzustellen. Bewirb Dich jetzt für den Regional Cup Böblingen! Eine Teilnahme lohnt sich auf alle Fälle. Neben dem Preisgeld für die Erstplatzierten bekommst Du wertvolles Feedback von der Jury, machst Werbung für Dein Unternehmen und kannst Dich mit anderen Gründern, Experten und Akteuren der lokalen Gründerszene vernetzen. Sei dabei, wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Bewerbungsschluss und Ende des Online-Votings ist Freitag, der 31. März 2017 um 12:00 Uhr. Die Teilnahmebedingungen gibt´s hier:

Pitch Coaching
Die qualifizierten Teams haben die Möglichkeit am Pitch Coaching teilzunehmen. Bitte Termin und Location vormerken:

3. April 2017, 14:00 – 17:00 Uhr
IBM Hauptverwaltung
IBM Allee 1 , 71139 Ehningen

Bei start.me.up erwartet Dich jede Menge Input für Deine Geschäftsidee und Dein Gründungsvorhaben. Ein Impulsvortrag, ein Round Table, Speed Dating mit den Akteuren der lokalen Gründerszene, Zeit zum Netzwerken, und, und, und. Meld´ Dich gleich an – am Besten als Teilnehmer von start.me.up und für den Pitch Deiner Geschäftsidee. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

Bild: Böblinger Wandelhalle – RainerBR unter CC-Lizenz BY-SA 2.0

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Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald am 04.04.2017 in Pforzheim

Am 04. April 2017 findet ab 14:00 Uhr an der Hochschule Pforzheim der Elevator Pitch BW Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald statt. Der regionale Vorentscheid in Pforzheim ist die neunte Veranstaltung der vierten Runde des landesweiten Gründerwettbewerbs Elevator Pitch BW.

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Nutze die Bühne beim Elevator Pitch BW um Deine Geschäftsidee, Neu-Gründung oder Dein Startup vor der Jury, Presse und einem interessierten Publikum vorzustellen. Bewirb Dich jetzt für den Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald. Eine Teilnahme lohnt sich auf alle Fälle. Neben dem Preisgeld für die Erstplatzierten bekommst Du wertvolles Feedback von der Jury, machst Werbung für Dein Unternehmen und kannst Dich mit anderen Gründern, Experten und Akteuren der lokalen Gründerszene vernetzen. Sei dabei, wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Bewerbungsschluss und Ende des Online-Votings ist Dienstag, der 28. März 2017 um 12:00 Uhr. Die Teilnahmebedingungen gibt´s hier:

Pitch Coaching
Die qualifizierten Teams haben die Möglichkeit am Pitch Coaching teilzunehmen. Bitte Termin und Location vormerken:

31. März 2017, 14:00 – 17:00 Uhr
Hochschule Pforzheim, Raum W 1.4.01
Tiefenbronner Str. 65, 75175 Pforzheim

Die Veranstaltung verspricht nicht nur Spannung beim Elevator Pitch sondern wird vermutlich auch ziemlich lustig. Oliver Gimber, Pforzheimer Unternehmer und der Kopf hinter dem beliebten Social Media-Format „Witz vom Olli“ wird live dabei sein. Darüber hinaus: Erfahrungsberichte von Gründern und natürlich Gelegenheit zum Vernetzen. Seid dabei, bewerbt Euch und holt Euch neuen Input für Euer Geschäftsideen und Gründungsvorhaben. Hier findet Ihr das gesamte Tagesprogramm.

Bild: © mit freundlicher Genehmigung der Hochschule Pforzheim

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Reginal Cup Neckar-Alb am 10. März 2017 in Reutlingen

Am 10. März 2017 findet im Rahmen der Gründermesse Neckar-Alb in Reutlingen ab 18:00 Uhr der Regional Cup Neckar-Alb statt. Die Veranstaltung in Reutlingen ist die fünfte Station der vierten Runde der landesweiten Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW.

 

Präsentiert Eure Idee oder Euer Unternehmen innerhalb von drei Minuten vor der Jury, Presse und Publikum und vernetzt Euch mit anderen Gründern und Akteuren der lokalen Gründerszene. Ihr bekommt wertvolles Feedback von der Jury, macht Werbung für Euer Unternehmen, habt die Chance auf Preisgeld und einen Startplatz im Landesfinale 2017. Seid dabei, wir freuen uns auf Eure Bewerbung. Jetzt bewerben!

Bewerbungsschluss und Ende des Online-Votings ist Freitag, der 03. März 2017 um 12:00 Uhr. Die Teilnahmebedingungen gibt´s hier:

Pitch Coaching:
Die qualifizierten Teams haben die Möglichkeit am Pitch Coaching teilzunehmen. Bitte Termin und Location vormerken:

06. März 2017, 14:00 – 17:00 Uhr
Rathaus Reutlingen, Mittlerer Sitzungssaal, 1.OG
Marktplatz 22, 72764 Reutlingen

Übrigens: Die Gründermesse Neckar-Alb bietet neben dem Ausstellungsbereich ein interessantes Vortragsprogramm und zahlreiche Möglichkeiten sich über das Thema Gründung, Innovation und Startup in der Region Neckar-Alb zu informieren. Der Eintritt ist frei. Hier findet Ihr das Programm zur Gründermesse Neckar-Alb.

Bild: © mit freundlicher Genehmigung der Stadt Reutlingen, Amt für Wirtschaft und Immobilien

 

Sieger: EssensWelten - Street Food von & mit Geflüchteten

EssensWelten – Street Food von & mit Geflüchteten siegt beim DEHOGA Cup

Am 17.02.2017 fand im Aloft Hotel in Stuttgart der DEHOGA Spezial Cup statt. Gründerinnen und Gründer mit Ideen aus dem und für das Gastgewerbe hatten die Chance ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und Publikum zu präsentieren. Der DEHOGA Cup war die vierte Station der landesweiten Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW.

Das Team von EssensWelten – Street Food von & mit Geflüchteten sicherte sich den Sieg beim DEHOGA Cup und zieht ins Landesfinale im Juni ein. „Integration geht durch den Magen“ ist das Motto der EssensWelten-Gründer Julian Schmid und Julian Rauscher. Sie geben geflüchteten Köchen die Möglichkeit, ihre heimische Küche auf Street Food Events, Caterings oder als Lieferservice anzubieten. Die Gründer überzeugten die Jury und dürfen sich über 500 Euro Preisgeld und Beratungsdienstleistungen des Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA freuen.

Der zweite Platz und 300 Euro Preisgeld gehen an das Team von DeliBurgers aus Karlsruhe. Selbstgemachte Burger-Patties, handgeschnitzte Pommes und eigene Saucen, zubereitet aus regionalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln. Das ist die Philosophie von DeliBurgers in Karlsruhe. Gründer Lukas Möller setzt mit seinem Konzept voll auf hochwertiges Fastfood und möchte seine Gäste mit ehrlichem und einfachem Essen glücklich machen.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee pee.win aus Heidelberg. pee.win ist ein Urinalspiel, bei dem Teilnehmer so lange auf einen Sensor in der Toilette urinieren müssen wie möglich. Der Sensor schickt die Ergebnisse an eine App und vergleicht die Dauer mit anderen Teilnehmern der pee.win Community. Die Gäste können Freigetränke gewinnen. Die Gründer versprechen dem Gastronomen eine Ankurbelung des Umsatzes und eine verbesserte Hygiene auf der Toilette.

Mit einem Sonderpreis (Wildcard für den Elevator Pitch Spezial Cup Social Impact) wurde das Team von Raupe Immersatt – das foodsharing café ausgezeichnet. Darüber hinaus hat das Team von pee.win angekündigt, mit dem Preisgeld für den dritten Platz das Projekt des Teams von Raupe Immersatt zu unterstützten.

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Folgende Gründerinnen und Gründer hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung für eine dreiminütige Präsentation ihrer Geschäftsidee beworben und qualifiziert:

EssensWelten – Street Food von & mit Geflüchteten
Ayudago
LeEasy Solutions UG / LeEasy Food Order
pee.win
InCide Drinks
HotPan – Internationales Pfannkuchenhaus
DeliBurgers
Restaurant Schwabenstuben
PITOULIS FOOD & GOURMET
Raupe Immersatt – das foodsharing café

Die Präsentationen wurden anhand folgender Kriterien von der Jury bewertet:

Geschäftsmodell (50%)
Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts
Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal und Marktchancen
Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells

Präsentation (50%)
Struktur und Aufbau des Vortrags
Rhetorik, Bühnenpräsenz und Leidenschaft für das Projekt
Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit

Eine hochkarätige Fachjury aus dem Gastgewerbe bewertete die Vorträge. Folgende JurorInnen entschieden über die Preisträger:

Fritz Engelhardt, Vorsitzender des DEHOGA Baden-Württemberg
Wilhelm Okesson, Leiter der DEHOGA Beratung
Guy Selbherr, Vorstand Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Bernd Reutemann, Geschäftsführender Gesellschafter Mindnesshotel Bischoffsschloss, Bernd Reutemann GmbH
Frank Oehler, Sternekoch und Geschäftsführer der Speisemeisterei
Nicki Olma & Schenni Honnef, The Ladies Diner, Esslingen
Tobias Meyer, Gründer & Geschäftsführer der tobi´s GmbH

Wir gratulieren den Preisträgern und bedanken uns bei allen Teams die ihre Ideen auf der Bühne präsentiert haben. Bei der weiteren Arbeit an ihren Projekten und Unternehmen wünschen wir allen Teilnehmenden viel Erfolg.

Bedanken möchten wir uns auch beim Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg und dem Aloft Hotel Stuttgart, die als Partner die Durchführung des DEHOGA Cups ermöglicht haben.

Bilder zur Veranstaltung werden zeitnah bei flickr veröffentlicht und dürfen unter CC-Lizenz und Quellangabe „Elevator Pitch BW 16/17“ verwendet werden. Die Videos der Pitches stellen wir in den kommenden Tagen auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Die Pressemitteilung zum DEHOGA Cup, veröffentlicht durch die Veranstalterin, die Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, findet Ihr hier.

Als nächste Elevator Pitch BW-Veranstaltung findet der Regional Cup Neckar-Alb am 10.03.2017 im Rahmen der Gründermesse Neckar-Alb in Reutlingen statt. Los geht´s in Reutlingen um 18:00 Uhr. Weitere Termine können unter www.elevatorpitch-bw.de abgerufen werden.

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Gelungener Auftakt der vierten Runde – Idana (Tomes GmbH) gewinnt den Regional Cup Freiburg

Als Auftakt der Freiburger Gründertage fand am 14.11.2016 der Regional Cup Freiburg im Ambiente des historischen Kaufhauses statt. Der Regional Cup Freiburg war gleichzeitig der Start in die vierte Runde der landesweiten Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW. Das Team von Idana (Tomes GmbH) konnte die Jury von ihrem System zur systematischen und effizienten Erfassung von Patientendaten bei der Anamnese überzeugen. Mit dem ersten Platz sichert sich das Team 500 Euro Preisgeld und das Ticket für das große Landesfinale im Juni 2017. Herzlichen Glückwunsch an das Team von Idana (Tomes GmbH)!

Der zweite Platz und 300 Euro Preisgeld gehen an das Team von Julie Soléy GmbH i.Gr., das an einer Duschkabine für den nahtlosen Auftrag von Sonnencreme auf Kreuzfahrtschiffen und in Luxushotels arbeitet. Über den dritten Platz und 200 Euro Preisgeld freuen sich die Gründer von Jickilearning, einem Anbieter von Audiosprachkursen nach der Superlearning-Methode.

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Folgende Gründerinnen und Gründer hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung für eine dreiminütige Präsentation ihrer Geschäftsidee beworben und qualifiziert:

MoneyTramper-DieMitfahrAPP
Idana (Tomes GmbH)
lrx GmbH / IdealDoku
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Plakatkarte
Loma – Der digitale Stammkunde
Findeck – Freiburg in Deiner Tasche
Firma Dipl.-Inform. Sufian Abu-Rab (Playmobox)
Julie Soléy GmbH i. GR.
Jickilearning

Die Präsentationen wurden anhand folgender Kriterien von der Jury bewertet:
Geschäftsmodell (50%)
Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts
Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal und Marktchancen
Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells
Präsentation (50%)
Struktur und Aufbau des Vortrags
Rhetorik, Bühnenpräsenz und Leidenschaft für das Projekt
Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit

Folgende Juroren bewerteten die Pitches der Teilnehmer und entschieden über die Preisträger:
Michael Bertram, IHK Südlicher Oberrhein
Niko Bausch, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Stefan Häfele, Geschäftsführer re-lounge GmbH
Ulrich Prediger, Geschäftsführer und Gründer LeaseRad GmbH
Christian Rückert, Geschäftsführer Black Forest Snacks GmbH
Toni F. Schlegel, Gründer TFS Consulting
Pierre Schwerdtfeger, Vorstand inprotec AG
Nadine Kiefer, Geschäftsführerin Schreinerei Kiefer & Sohn GmbH

Wir gratulieren den Preisträgern und bedanken uns bei allen Teams die ihre Ideen auf der Bühne präsentiert haben. Bei der weiteren Arbeit an ihren Projekten und Unternehmen wünschen wir allen Teilnehmern viel Erfolg.

Bedanken möchten wir uns auch bei den regionalen Partnern des Regional Cup Freiburg:
IHK Südlicher Oberrhein, Handwerkskammer Freiburg, UNI Freiburg, Wirtschaftsförderung Region Freiburg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Volksbank Freiburg eG.

Bilder zur Veranstaltung werden zeitnah bei flickr veröffentlicht und dürfen unter CC-Lizenz und Quellangabe „Elevator Pitch BW 16/17“ verwendet werden. Die Videos der Pitches stellen wir in den kommenden Tagen auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Die Pressemitteilung zum Regional Cup Freiburg des Veranstalters, der Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, wird unter www.gruendung-bw.de veröffentlicht.

Der nächste Elevator Pitch Regional Cup findet am 17.11.2016 in Konstanz am Bodensee statt. Weitere Termine folgen ab Februar 2017 und können unter www.elevatorpitch-bw.de abgerufen werden.

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit BOS Connect (Teil 4)

Heute berichten wir über ein erfolgreiches Startup aus Schwäbisch Gmünd, das in der zweiten Runde des Elevator Pitch BW teilgenommen und die Jury beim Regional Cup Ostwürttemberg von ihrer Geschäftsidee überzeugt hat! Das Team von BOS Connect leistet mit seinem Produkt, der Software Funkfeuer, einen wichtigen Beitrag dazu, dass in Notfallsituationen ausreichend Rettungshelfer / Hilfsorganisationen schneller vor Ort sein und effizienter handeln können.

Nur zehn Minuten Zeit, bis Helfer vor Ort sein müssen

Julia Stäbler, Gero Nicklas und Sascha Bollin waren bereits langjährige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gewesen, als sie sich 2013 mit dem Entwickler Michael Fritz zusammenschlossen, um mit ihrer Produktinnovation für einen schnelleren Einsatz von Helfern zu sorgen. Noch im selben Jahr gründeten die Vier das Unternehmen BOS Connect und installierten ihre Software bei der ersten Freiwilligen Feuerwehr in Baden-Württemberg.

BOS Connect sorgt mit seiner Software BOS Funkfeuer dafür, dass Hilfsorganisationen sowohl einsatzbereit sind als auch die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von nur zehn Minuten bis zum Eintreffen am Unfallort einhalten. Diese kurze Zeit ist eine enorme Herausforderung an die Logistik und Koordination der Helfer und der Einsatzfahrzeuge. Gero, Julia, Sascha und Michael haben bei ihren Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr immer wieder erfahren, dass im Notfall in der Kürze der Zeit nicht genügend Personal zur Verfügung steht. Mit BOS Funkfeuer können sich freiwillige Helfer mit dem Smartphone in die Terminlisten der Software eintragen und ihre Abwesenheiten vermerken. So kann sichergestellt werden, dass jederzeit genügend Personal zur Verfügung steht, das ohne Verzögerung bei einem Einsatz ausrücken kann. Die Hilfsfrist kann so Dank der Software eingehalten werden. Das Tool ermöglicht die Terminplanung und Zeiterfassung der Helfer, bietet eine Verfügbarkeitsübersicht und liefert außerdem Daten für die langfristige Einsatzsicherung.

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Mit der Software BOS Funkfeuer können Helfer ihre Abwesenheit eintragen – der Kommandant der Feuerwehr erhält somit einen wichtigen Überblick für die Personaleinsatzplanung im Notfall. (Quelle: BOS Connect)

Mit der Weiterentwicklung der ersten Produktidee eine neue Marktnische gefunden

Ein wichtiger Schritt für den Ausbau der Firma war für BOS Connect die Weiterentwicklung des Produkts BOS Funkfeuer. Ursprünglich war die Software, die hervorragende Dienste bei der Personalplanung leistet, für die Freiwilligen Feuerwehrkräften konzipiert, doch sie erregte auch die Aufmerksamkeit der Werkfeuerwehren.

„Wir wurden von Werkfeuerwehren angesprochen, ob wir unser BOS Funkfeuer auch für sie verfügbar machen könnten. Da ist uns klar geworden, dass auch Werkfeuerwehren mit Problemen bei der Einsatzplanung zu kämpfen haben. Wir waren mutig genug, den Schritt zu gehen, weiter zu investieren und unser BOS Funkfeuer auf Werkfeuerwehren anzupassen. Seitdem haben wir sehr viele Neukunden gewonnen und eine weitere Nische im Markt für uns entdeckt und genutzt.“

, beschreibt Julia Stäbler die aktuelle Entwicklung bei BOS Connect. Da bei der Werkfeuerwehr Helfer in Teilzeit arbeiten, benötigt der Kommandant ebenfalls einen Überblick über die Verfügbarkeit der Kräfte und ein Tool für die Koordination und Planung des Personaleinsatzes.

Zu Beginn der Unternehmensgründung 2013 haben Julia, Gero, Sascha und Michael die Geschäftsidee neben dem Hauptberuf vorangetrieben. Mittlerweile arbeiten zwei Gründungsmitglieder Vollzeit für die Firma, die außerdem von mehreren Freelancern unterstützt wird. Das Team verbindet das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr. Ihre Fachkompetenzen liegen im Design, der Kommunikation und Web Entwicklung. Des Weiteren bringen sie Fachwissen in den Bereichen Softwareentwicklung und Usability mit. So kann das Gründerteam die Probleme ihrer Zielgruppe nachvollziehen. „Unser Fokus liegt auf der nutzerzentrierten Entwicklung von Projekten, dadurch unterscheiden wir uns von der Konkurrenz“, so die Gründer.

Eine bewusste Entscheidung gegen Fremdkapital

Ihr Startup haben die Vier bisher in kompletter Eigenfinanzierung aufgezogen. Das Team hat sich entschieden, organisch zu wachsen, auch wenn das Wachstum langsamer vonstatten geht als mit einer externen Finanzspritze. Die Entwicklung der eignen Produkte wird durch Kundenprojekte finanziert. Das Durchhaltevermögen hat sich gelohnt – nach drei Jahren trägt sich das Unternehmen auch ohne Investoren.

„Wir haben uns bewusst gegen Fremdkapital entschieden, um unabhängig von Geldgebern entscheiden zu können. Natürlich dauert es dann etwas länger, bis man die finanziellen Ressourcen erwirtschaftet, um z. B. in Marketing oder Produktentwicklung investieren zu können, aber wir sind dadurch auch freier, eigene Ziele und Strategien zu verfolgen.“

Für BOS Connect selbst war das richtige Timing eines der größten Herausforderungen im Aufbau des eigenen Unternehmens. Wann schickt man welche Neuigkeiten an Presse und Kunden? Wann wagt man den Sprung, sein Team zu vergrößern und weitere Mitarbeiter einzustellen? Wann investiert man in neue Produkte? „Es müssen ständig Nutzen und Risiko abgewogen werden. Hier die richtige Balance zu finden, war für uns nicht immer einfach.“, so Julia Stäbler. Wie bei jedem anderen Startup, hat auch bei BOS Connect nicht immer alles auf Anhieb geklappt. Zu Beginn der Unternehmenslaufbahn wurde z. B. sehr schnell in einen Messe-Auftritt investiert, der sich im Nachhinein als nur wenig nützlich erwiesen hat. Hier würde das Team heute vorab erst einmal genau prüfen, ob die eigene Zielgruppe und vor allem die entsprechenden Entscheider vor Ort vertreten sind.

Mit der Teilnahme am Elevator Pitch BW wollten Julia, Gero, Sascha und Michael testen, ob sie es schaffen, ihre Idee innerhalb von 3 Minuten verständlich, mitreißend und auch noch überzeugend vor Jury und Publikum zu präsentieren.

„So ein Pitch zeigt dann schon recht deutlich, wie gut durchdacht die Gründungsidee ist und ob es dafür tatsächlich einen Markt und einen Bedarf gibt. Und das ist in einer frühen Phase im Unternehmen oder auch in der Gründungsentscheidung sehr wichtig.“

, meint das Team.

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Gero Nicklas und Julia Stäbler präsentieren ihre Geschäftsidee in voller Montur auf der Bühne der Hochschule Schwäbisch Gmünd. (Quelle: Elevator Pitch BW 2014/2015)

Das hat einwandfrei geklappt – BOS Connect konnte sich damals beim Regional Cup Ostwürttemberg in Schwäbisch Gmünd im Jahr 2014 den ersten Platz auf dem Treppchen sichern. Die erhöhte Aufmerksamkeit in der Region bei der Presse und potenziellen Kunden war laut Stäbler außerdem extrem hilfreich.

Derzeit expandiert BOS Connect weiter und sucht Verstärkung, u. a. im Bereich Web Development, um zügig zu wachsen und die Stellung als relevanter Player im Markt weiter auszubauen. Neben dem Hauptprodukt BOS Funkfeuer hat das Team mittlerweile sein Portfolio um das Produkt BOS Cam, Unterstützung für die Lagefeststellung bei Gefahrenguteinsätzen,   erweitert. So können Hilfseinsätze weiter unterstützt und vereinfacht werden. Das Team verfolgt die Vision, Helfern zu helfen! Wir wünschen BOS Connect und ihrem Unternehmen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit AmbiGate (Teil 3)

Im 3. Teil der Elevator Pitch BW Erfolgsstories geht es um eine Geschäftsidee im Bereich digital Health Care. Wir stellen Euch heute das Team von AmbiGate vor. Mit seinem Produkt e-Reha – einem innovativen Heimtherapiesystem gestützt auf 3D-Sensoren – möchte das junge Startup aus Tübingen den Markt erobern. In der zweiten Runde beim Regional Cup Bodensee-Oberschwaben in Weingarten im letzten Jahr angetreten, konnte sich AmbiGate gegen die Konkurrenten durchsetzen und den ersten Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Im großen Landesfinale hat es AmbiGate leider nicht unter die ersten drei Plätze geschafft, aber das Team ist weiterhin auf Erfolgskurs.

Mit e-Reha eines der meist verbreitetsten Gesundheitsleiden bekämpfen 

Die Gründer Stephan Dabels (BioInformatik, Vertrieb), Caroline Dabels (IBWL, Marketing) und Christian Frede (Informatik, Entwicklung & IT) lernten sich im Rahmen eines Forschungsprojekts im Bereich eHealth an der Universität Tübingen kennen. Aus dem Projekt entstand 2015 die AmbiGate GmbH als Ausgründung. Das Startup hat die Vision, mit seinem 3D-gestützen Heimtherapiesystem e-Reha, Patienten mit Rückenleiden weltweit mit einem „24/7 verfügbaren Personal Physio“ zu versorgen. So soll der Therapieerfolg schneller und vor allem auch unter Sicherstellung der korrekten Ausführung von Übungen unterstützt werden.

Über 70% der Deutschen werden regelmäßig von Rückenschmerzen geplagt. Neben den Schmerzen entstehen Kosten von jährlich über 50 Milliarden Euro für das Gesundheitssystem. Von der Krankengasse gibt es maximal sechs Rezepte für eine 20-minütige Behandlung beim Physiotherapeuten. Viel zu wenig, wie nicht nur das Team von AmbiGate, sondern auch die Therapeuten selbst wissen. Die Patienten bekommen daher häufig den Auftrag, die Übungen aus den Therapiesitzungen zu Hause weiterzuführen, doch die Umsetzung gestaltet sich oft schwierig. Die Heimübungen werden in vielen Fällen unregelmäßig, falsch oder gar nicht gemacht. Hier bietet AmbiGate mit seinem System e-Reha die Lösung. Ein virtueller Trainer macht über einen Computer oder eine Spielekonsole beim Patienten zu Hause Übungen vor und das intelligente e-Reha System erkennt, ob die Übung korrekt ausgeführt wird. Der Therapeut kann wiederum über ein Tablet den Erfolg der Therapie überprüfen. Um die Motivation des Anwenders zudem zu steigern, nutzt AmbiGate Gamification in Form von kleinen Mini-Spielen, die vom betreuenden Therapeuten individuell ausgewählt und über das Internet je nach Fortschritt angepasst werden können.

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Mit dem Heimtherapiersystem e-Reha können die Patienten im Rahmen von virtuellen Spielen am Computer oder über eine Spielekonsole ihren Bewegungsapparat trainieren. 3D-Sensoren sorgen dabei für die korrekte Ausübung.

Therapeuten als Partner

Die Zielgruppe für ihr erstes Produkt sieht das Team von AmbiGate nicht nur in Menschen mit akutem Rückenleiden, sondern auch in Personen, die aktiv etwas für ihren Rücken tun möchten. Die anvisierte Altersgruppe variiert dabei von Jugendlichen bis zu Patienten in einem Alter von ca. 50 Jahren.

Das Geschäftsmodell sieht neben einer geringen monatlichen Gebühr für die Nutzung seitens der Patienten eine enge Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten vor. e-Reha soll keine bestehende Therapie ersetzen, sondern diese sinnvoll ergänzen. Daher sind die Physiotherapeuten keine Konkurrenz sondern fungieren als Mittler im Laufe der Therapie, die für die erfolgreiche Vermittlung eine Provision erhalten.

Neben einem wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beirat, zusammengesetzt aus mehreren Professoren und Doktoren sowie Vertretern von Unternehmensberatungen, arbeitet das Startup aus Tübingen mit einem der größten Physiotherapieverbände Deutschlands zusammen.

Startup Wettbewerbe und Pitches vor Publikum und Jury

Mit dem Ziel, die Gründerszene in Baden-Württemberg besser kennenzulernen, haben Stephan, Caroline und Christian beim Elevator Pitch BW 2014/15 in Weingarten teilgenommen. Gereizt hat sie dabei die Art des Pitches in Form einer 3-minütigen Präsentation ohne technische Hilfsmittel. Das Team wurde von seinem Sieg beim regionalen Vorentscheid überrascht und war begeistert über den Einzug in das Landesfinale. Die Relevanz eines ausgefeilten Pitches schätzt das Team wie folgt ein:

„Einen überzeugenden Pitch halten wir für extrem wichtig, da es auch den Gründern hilft, ihre eigene Idee in einfache aber prägnante Worte zu fassen. Man selber kennt sein Produkt, aber es verständlich und kurz anderen nahe zu bringen, ist immer etwas anderes, vor allem, wenn es so erklärungsbedürftig ist wie unseres. Daher ist es sehr hilfreich, einen Elevator Pitch zu entwerfen.“

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Stephan und Caroline Dabels pitchen die Geschäftsidee e-Reha von AmbiGate bei der IHK in Weingarten und haben dabei nur drei Minuten Zeit.

Durch den Pitch wurde außerdem das Accelerator Programm von Google auf Stephan Dabels aufmerksam, der auch im Rahmen der AmbiGate GmbH Coachings für Startups gibt, insbesondere EXIST Ausgründungen. Seitdem unterstützt Stephan den Google Accelerator als Mentor.

Neben dem Sieg beim Regional Cup Bodensee-Oberschwaben hat das Gründerteam außerdem einen, auf 6.000 Euro dotierten Preis, bei dem Gründerwettbewerb IKT Innovativ abgeräumt.

Als weltweit erster Anbieter einen zukunftsweisenden Markt mitbestimmen

Bisher wurde das Startup durch EXIST gefördert. Mittlerweile ist AmbiGate aber auf der Suche nach einem Investor, um das Business schnell größer zu ziehen und sich in den nächsten Jahren als Global Player im Health Care Bereich zu etablieren. Als weltweit erster Anbieter eines 3D-gestützen Heimtherapiersystems möchte das Startup als Vorreiter den Markt maßgeblich mitbestimmen. Die Gründer arbeiten momentan in Vollzeit mit Hochdruck daran, den Markteintritt mit e-Reha vorzubereiten und werden die Marktreife Ende August im Rahmen eines Events des BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) verkünden.

Der Weg zum erfolgreichen Unternehmen ist auch für AmbiGate trotz des hohen Innovationsgrades der Geschäftsidee nicht einfach.

„‪Die Challenge lag vor allem in der Komplexität unseres Produktes. Wir mussten schnell wachsen, um den Workload zu bewältigen und das mit begrenzten Mitteln.“

, meinen Stephan, Caroline und Christian. Trotzdem würden sie sich wieder in die Selbständigkeit wagen und geben abschließend noch folgenden Tipp an Jungunternehmerinnen und -unternehmer, Gründerinnen und Gründer:

„Macht es nur, wenn Ihr hundert Prozent an Eure Idee glaubt und macht Euch gefasst auf eine spannende, aber auch sehr anstrengende Zeit. Aber es lohnt sich! Es ist einfach wunderbar für die eigene Sache einzustehen.“

Wir danken dem Team der AmbiGate GmbH, dass sie ihre Story mit uns geteilt haben und wünschen weiterhin viel Erfolg mit der Geschäftsidee.

Seid gespannt auf die nächste Erfolgsstory, die zeitnah im Blog des Elevator Pitch BW erscheinen wird!

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit MyCleaner (Teil 2)

Weiter geht es im zweiten Teil unserer Elevator Pitch BW Erfolgsstories mit der Geschäftsidee MyCleaner. Das Team rund um die Gründer Abdula Hamed (CEO/CSO), Slawa Kister (CEO/CFO), Natalia Kister (CCO), Mohamed Hamed (COO) und Dmitry Klimensky (CTO) hat ebenfalls in der ersten Runde des Wettbewerbs im Jahr 2013 beim Regional Cup Karlsruhe teilgenommen. Mittlerweile ist aus der Idee der mobilen und wasserfreien Fahrzeugreinigung ein Unternehmen mit 60 Angestellten entstanden, das einen monatlichen Umsatz im sechsstelligen Bereich aufweist. Was hat sich in der Zwischenzeit alles getan?

Besetzung einer Marktlücke: Alternative zur herkömmlichen Waschanlage

Das Team von MyCleaner hat es geschafft, eine Marktlücke zu finden und erfolgreich zu besetzen. Mit seiner Dienstleistung ist MyCleaner Deutschlands erster und einziger Anbieter für die wasserlose Fahrzeugreinigung vor Ort beim Kunden und bietet somit eine Alternative zur herkömmlichen Waschanlage. Ein speziell entwickeltes Reinigungsprodukt auf Wasserbasis gewährleistet einen Reinigungsservice am Wunschort des Kunden und ist zudem auch noch umweltschonend – die Gründer wurden dafür im Jahr 2014 mit einem Greentec Award belohnt.

Abdula Hamed und Slawa Kister lernten sich 2011 im Rahmen einer Mitfahrgelegenheit kennen. Slawa ist leidenschaftlicher Gründer und Unternehmensberater. Abdula spielte schon lange mit dem Gedanken, sich mit einem eigenen Unternehmen selbständig zu machen. So trafen laut eigenen Aussagen „zwei Köpfe aufeinander, die Erfahrung und Know-how mit Mut und Startup-Geist vereinten.“ Beide sind begeistert von Technik, Fahrzeugen und Entrepreneurship und haben sich damals schon gefragt, warum die Autoreinigung meist eine zeitraubende und komplizierte Angelegenheit sein muss. Wie könnte man ein besseres Angebot schaffen? Als Alternative zu den gängigen Methoden gründeten Abdula und Slawa im selben Jahr ein Unternehmen für die Autoreinigung vor Ort: MyCleaner war geboren. Mohamed Hamed, Natalia Kister und Dmitry Klimensky vervollständigten das Team.

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MyCleaner im Einsatz: Die Reinigungskräfte besuchen die Kunden vor Ort und sorgen mit speziell entwickelten Reinigungsprodukten für ein glänzendes Ergebnis auch ohne Wasser (Quelle: MyCleaner) 

Publikumsliebling beim Regional Cup in Karlsruhe in der ersten Runde

MyCleaner hat seit seiner Teilnahme am Regional Cup in Karlsruhe erfolgreich auf dem Markt der Autoreinigung Fuß gefasst und sein Angebot innerhalb der letzten Jahre in ganz Deutschland ausbauen können. Mittlerweile kann man in jeder größeren Stadt den Service von MyCleaner nutzen. Neben CarSharing-Unternehmen und Fuhrparkmanagern buchen mittlerweile auch immer mehr Privatleute die mobile Fahrzeugreinigung.

„Es ist uns gelungen, trotz des relativ hohen Preises im Vergleich zur Waschanlage ein Produkt zu implementieren, das Lifestyle verkörpert. Kunden, die Wert auf Freizeit legen, buchen unseren MyCleaner-Service zu sich nach Hause oder zur Arbeit und können ihre Zeit wichtigeren Dingen widmen.“,

begründet Abdula den Erfolg des Service. In Karlsruhe beim Elevator Pitch hatte das Team 2013 übrigens den Publikumspreis gewonnen. MyCleaner hatte mit dem Ziel teilgenommen, das Konzept einer top Jury vorzustellen, um Feedback zu der Geschäftsidee zu erhalten. Durch den Pitch lernten sie Personen kennen, die ihnen mit Tipps und Empfehlungen wertvolle Hilfestellungen geben konnten.

„Das Networking ist immer sehr hilfreich. Wir haben Kontakte geknüpft, die uns tatsächlich weitergebracht haben.“

Slawa Kister (links) und Abdula Hamed (rechts) pitchen MyCleaner beim regionalen Vorentscheid im Technologiepark Karlsruhe im Jahr 2013 (Quelle: Elevator Pitch BW 2013/14)

Vom „Bootstrapping“ zur Investorensuche

Eine essentielle Frage, die Jungunternehmer/innen und Gründerteams immer wieder beschäftigt, ist, ob man sein Unternehmen eigenfinanziert oder mit der Finanzkraft eines externen Geldgebers aufbauen möchte. MyCleaner hat in den ersten Jahren eigenfinanziert gestartet, sein Unternehmen also erst einmal „gebootstrapped“. Um das Wachstum der Firma zu beschleunigen, hat sich das Team dann doch dazu entschlossen, einen Investor in die Firma aufzunehmen. Trotz des eingesammelten Millionenbetrags strebt das Team keine rasante Skalierung an, sondern setzt den Fokus vielmehr auf ein gesundes Wachstum. Stets im profitablen Bereich zu sein, um nicht in die Abhängigkeit von externen Geldgebern zu gelangen, ist aktuell eines der Ziele der Gründer.

Startups und Gründerteams geben Slawa und Abdula folgende Tipps bei der Investorensuche:

„Wir empfehlen allen Startups und Gründerteams, das Geschäftsmodell so auszurichten, dass ein mögliches Investment ein „Nice to have“, jedoch nicht überlebensnotwendig ist. So verhindert man Situationen, in denen man mit dem Rücken zur Wand steht. Außerdem ist es unserer Meinung nach wichtig, dass Investoren angesprochen werden, die zum Team und der Geschäftsidee passen. Gleichzeitig sollte sich ein Startup niemals auf nur einen Investor verlassen, da der Deal in letzter Minute platzen kann. Auch uns ist das immer wieder passiert.“

Wie andere ehemalige Elevator Pitch BW Teilnehmer, wie z. B. My Pillow Factory, Mobile Garden oder die Free Linked GmbH, hatte auch MyCleaner die Gelegenheit, die Geschäftsidee in der zweiten Staffel der bekannten VOX Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ vorzustellen. Slawa und Abdula forderten 250.000 Euro für 6% der Firmenanteile von MyCleaner. Es hat sich in der Sendung zwar kein Deal mit dem Löwen zu den entsprechenden Konditionen ergeben. Auch der Deal mit der Investorin und Unternehmerin Judith Williams – die von dem Reinigungsmittel begeistert war und anbot, das Produkt über ihren Homeshoppingkanal HSE24 zu vertreiben – platzte im Nachhinein, doch das Team wurde für den Auftritt in der Show durch das schlagkräftige Marketing entlohnt.

Wir danken dem Team von MyCleaner, dass sie ihre Story mit uns geteilt haben und wünschen weiterhin viel Erfolg mit der Geschäftsidee.

Seid gespannt auf die nächste Erfolgsstory, die zeitnah im Blog des Elevator Pitch BW erscheinen wird!