Schlagwort-Archiv: ifex

Landesfinale 2016/2017 - Ehrengäste, Teams & Jury

memetis aus Karlsruhe Landessieger der Wettbewerbsrunde 2016/2017

Am 1. Juni 2017 fand in der Rotunde der L-Bank in Stuttgart das Landesfinale der vierten Wettbewerbsrunde des landesweiten Gründerwettbewerbs Elevator Pitch BW statt. Die fünfzehn Sieger der Vorentscheide traten beim „Best of Baden-Württemberg“ gegeneinander an um den Gesamtsieger zu ermitteln. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnunsgbau Baden-Württemberg und Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, überreichten die Trophäen und Preise an die Sieger.

Das Team von „memetis“ geht als Landessieger aus dem Finale hervor und darf sich über 3.000 Euro Preisgeld freuen. Das Team von memetis entwickelt, fertigt und vertreibt folienbasierte Miniatur-Aktoren aus einer Formgedächtnislegierung. Dabei handelt es sich um Kleinstkomponenten, die eine Bewegung ausführen und hierfür nur wenig Platz benötigen. Die von memetis entwickelten Komponenten können in den Bereichen Automotive, Prüfgerätebau, der Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik und Bioanalytik zum Einsatz kommen.

Der zweite Platz und 2.000 Euro Preisgeld gehen an „Idana (Tomes GmbH)“Das Team von Idana digitalisiert die Erfassung von Anamnesedaten bei Patienten und möchte damit den gesamten Anamneseprozess effizienter gestalten. Mit Idana können Patienten vor ihrem Arztbesuch einen evidenzbasierten Fragebogen über ihre derzeitigen Beschwerden sowie relevante Hintergrundinformationen beantworten. Der Arzt kann auf die aufbereiteten Daten digital zugreifen. Seit September 2016 entwickelt das durch ein EXIST-Gründerstipendium geförderte Team an einer entsprechenden Softwarelösung und plant den Launch des ersten Release für Herbst 2017.

Gewinner des dritten Platzes (1.000 Euro) ist die Geschäftsidee „Superwear GmbH“Das Gründerteam der Superwear GmbH möchte innovationsfreudige Gamer und Vielspieler bei der Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit in digitalen Welten unterstützen. Mit Hilfe der zum Patent angemeldeten Lösung werden einfache Bewegungen des Spielers in präzise Aktionen im Spiel umgesetzt. Die neuartige, parallele Verwendung zusätzlich zu Maus und Tastatur steigert signifikant die Leistungsfähigkeit im Spiel. Neben dem Einsatz im GamingBereich sieht das Team Potential für den Einsatz in der Industrie und Maschinensteuerung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Folgende Gründerinnen und Gründer hatten sich im Rahmen der Vorentscheide für eine erneute Präsentation ihrer Geschäftsidee beim Landesfinale qualifiziert:

Regional Cup Freiburg | Idana (Tomes GmbH)
Regional Cup Bodensee | waylet
Regional Cup Ulm | Fund your Farmer
DEHOGA Cup | EssensWelten – Street Food von & mit Geflüchteten
Regional Cup Neckar-Alb | Fridi’s unverpackt
Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg | oe-klo
Regional Cup Ostwürttemberg | mybimaxx GmbH
Regional Cup Rhein-Neckar | PulseShift
Regional Cup Pforzheim / Nordschwarzwald | Blackpads
Regional Cup Böblingen | BAUPILOT GmbH
Regional Cup Karlsruhe | memetis
Regional Cup Bodensee-Oberschwaben | Innovativer Treppenlift
Regional Cup Stuttgart | TechTinyHouse
Regional Cup Heilbronn-Franken | Superwear GmbH
SOCIAL IMPACT Cup | wasni

Die Präsentationen wurden anhand folgender Kriterien von der Jury bewertet:

Geschäftsmodell (50%)
Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts
Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal und Marktchancen
Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells

Präsentation (50%)
Struktur und Aufbau des Vortrags
Rhetorik, Bühnenpräsenz und Leidenschaft für das Projekt
Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit

Eine hochkarätige Jury bewertete die Vorträge. Folgende Jury-Mitglieder entschieden über die Preisträger:

Dr. Roland Raff, L-Bank
Sascha Fritz, MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH
Christina Nahr-Ettl, BWIHK- Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag e.V.
Sophie Lang, LAFAM Holding GmbH
Dr. Thiemo Huuk, GoSilico GmbH
Michael Steffens, Repphun Rolladen
Max Kessler, eMovements GmbH
Stephan Dabels, AmbiGate GmbH

Wir gratulieren den Preisträgern und bedanken uns bei allen Teams die ihre Ideen auf der Bühne präsentiert haben. Bei der weiteren Arbeit an ihren Projekten und Unternehmen wünschen wir allen Teilnehmenden viel Erfolg.

Bedanken möchten wir uns bei der L-Bank, die auch in der vierten Wettbewerbsrunde wieder die Preisgelder für die Gewinner zur Verfügung gestellt und uns in der Rotunde einen tollen Rahmen für ein spannendes Finale zur Verfügung gestellt hat.

Bilder zur Veranstaltung stellen wir zeitnah bei flickrflickr zur Verfügung. Diese dürfen unter CC-Lizenz und Quellangabe „Elevator Pitch BW 16/17“ verwendet werden. Die Videos der Pitches stellen wir in den kommenden Tagen auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

 

Sieger: Superwear GmbH

Superwear GmbH gewinnt Regional Cup Heilbronn-Franken

Am 18. Mai fand bei der IHK Heilbronn-Franken der Regional Cup Heilbronn-Franken statt. Der regionale Vorentscheid in Heilbronn war die vorletzte Station der vierten Runde des landesweiten Gründerwettbewerbs Elevator Pitch BW.

Das Team der Superwear GmbH sicherte sich den Sieg in Heilbronn und zieht ins Landesfinale am 1. Juni in Stuttgart ein. Das Gründerteam der Superwear GmbH möchte innovationsfreudige Gamer und Vielspieler bei der Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit in digitalen Welten unterstützen. Mit Hilfe der zum Patent angemeldeten Lösung werden einfache Bewegungen des Spielers in präzise Aktionen im Spiel umgesetzt. Die neuartige, parallele Verwendung zusätzlich zu Maus und Tastatur steigert signifikant die Leistungsfähigkeit im Spiel. Neben dem Einsatz im Gaming-Bereich sieht das Team Potential für den Einsatz in der Industrie und Maschinensteuerung.

Der zweite Platz und 300 Euro Preisgeld gehen an Security Case (KAMV Sicherheitstechnik GmbH). „Auf Wertsachen am Strand oder am Baggersee zu verzichten ist schwierig bis unmöglich“, das sagen die Gründerinnen des Teams von Security Case. Um ihr Strand- und Badevergnügen ohne Sorge um die Wertsachen genießen zu können, hat das Team einen Behälter entwickelt, in dem die Wertsachen einer ganzen Gruppe verstaut und verschlossen werden können. Nur durch die Nutzung eines Armbands kann das Behältnis verschlossen und wieder geöffnet werden. Bei Diebstahl wird ein Alarm ausgelöst, der den Dieb abschrecken soll. Durch den Einsatz von GPS-Technik kann außerdem die Route des Diebes und der entwendeten Wertsachen verfolgt werden.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee fry ´n try. Malte Benz hat mit seinem Team ein Konzept für die Erlebnisgastronomie entwickelt. Dabei soll ein Grill in der Mitte des Tisches eingelassen werden und die Gäste können aus einer Auswahl an Grillgut und Beilagen wählen und diese dann selbst am Tisch vorbereiten. Der Gast spart sich die Vorbereitungen, den Einkauf und kann sein Grillvergnügen unabhängig vom Wetter mit seiner Familie und seinen Freunden genießen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Folgende Gründerinnen und Gründer hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung für eine dreiminütige Präsentation ihrer Geschäftsidee beworben und qualifiziert:

ChangeNuts
MÄÄH-Erfolg
fry ´n try
PUREORGANIC
Security Case (KAMV Sicherheitstechnik GmbH)
Forgetmenot.com
Hirnschmalz
Superwear GmbH
SOULMATES by Katrin Meiller
Wanderlust Africa

Die Präsentationen wurden anhand folgender Kriterien von der Jury bewertet:

Geschäftsmodell (50%)
Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts
Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal und Marktchancen
Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells

Präsentation (50%)
Struktur und Aufbau des Vortrags
Rhetorik, Bühnenpräsenz und Leidenschaft für das Projekt
Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit

Eine hochkarätige Jury bewertete die Vorträge. Folgende Jury-Mitglieder entschieden über die Preisträger:

Prof. Dr. Bettina Merlin, Hochschule Heilbronn
Erhard Steinbacher, Handwerkskammer Heilbronn-Franken
Marcel Appolt, Indeca GmbH
Andreas Rüdenauer, Rüdenauer 3D Technology
Michael Aechtler, Corporate Startup Services UG
Sigrid Rögner, venture-forum-neckar
Günter Gosolits, Kreissparkasse Heilbronn
Jürgen Pinnisch, Volksbank Heilbronn

Wir gratulieren den Preisträgern und bedanken uns bei allen Teams die ihre Ideen auf der Bühne präsentiert haben. Bei der weiteren Arbeit an ihren Projekten und Unternehmen wünschen wir allen Teilnehmenden viel Erfolg.

Für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung möchten wir uns bei den regionalen Partnern bedanken. Vielen Dank an die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, die Hochschule Heilbronn und die Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

Bilder zur Veranstaltung haben wir bei flickr veröffentlicht. Diese dürfen unter CC-Lizenz und Quellangabe „Elevator Pitch BW 16/17“ verwendet werden. Die Videos der Pitches stellen wir in den kommenden Tagen auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Die Pressemitteilung zum Regional Cup Heilbronn-Franken des Veranstalters, der Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, gibt´s hier.

Als nächste Elevator Pitch BW-Veranstaltung findet der SOCIAL IMPACT Cup am 23.05.2017 im Social Impact Lab in der Aula der Merz Akademie in Stuttgart statt. Los geht´s um 17:00 Uhr. Weitere Informationen gibt´s unter www.elevatorpitch-bw.de .

Sieger: Innovativer Treppenlift

Innovativer Treppenlift gewinnt in Sigmaringen

Am 3. Mai fand im Rahmen des Gründer- und Jungunternehmertags 2017 der IHK Bodensee-Oberschwaben auf dem InnoCamp Sigmaringen der Regional Cup Bodensee-Oberschwaben statt. Der regionale Vorentscheid in Sigmaringen war die zwölfte Station der vierten Runde der landesweiten Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW.

Das Team von „Innovativer Treppenlift“ sicherte sich den Sieg in Sigmaringen und zieht ins Landesfinale am 1. Juni in Stuttgart ein. Gründerin Karin Schoppel ist Immobilienfachwirtin (IHK) und hat beobachtet, dass herkömmliche Treppenlifte nicht nur breite Treppenhäuser für den Einbau benötigen, sondern auch optisch wenig ansprechend sind. Auf dieser Grundlage hat sie einen Treppenlift entwickelt, der aufgrund seines Antriebskonzepts platzsparend eingebaut werden kann und ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild bieten soll. Die Hauptinnovation, eine patentierte 3D-Antriebskette, kann neben dem Einsatz im Treppenlift auch für andere Anwendungen eingesetzt werden.

Der zweite Platz und 300 Euro Preisgeld gehen an „Veloonbo“. Katrin Hildebrand hat eine Halterung entwickelt, die seitlich an einem Kinderwagen angebracht werden kann und zum Transport eines Laufrades dient. Die Gründerin möchte mit ihrem Produkt einen Beitrag zur Erhöhung der urbanen Mobilität leisten.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee Kinemic GmbHDas Gründerteam der Kinemic GmbH aus Karlsruhe bietet Interaktionslösungen für digitale
Geräte mittels Gestensteuerung. So soll die Anwendung und die Bedienung von Anwendungen
in industriellen Prozessen komfortabler und effizienter erfolgen können. Die Gründer
streben durch den Einsatz der Freihandbedienung eine Hebung der Potentiale innovativer
Technologien, wie der Smart- und Augmented Reality Brillen, an.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Folgende Gründerinnen und Gründer hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung für eine dreiminütige Präsentation ihrer Geschäftsidee beworben und qualifiziert:

IQ
Kinemic GmbH
Strathmann-Cisse Import „Cashew To’go“
Unico Concept Store UG
Veloonbo
DEKADI Baraba & Henkel Innovation Consultants PartG
#imländle
pixel byte
Home Material Management Helpsystems
Innovativer Treppenlift

Die Präsentationen wurden anhand folgender Kriterien von der Jury bewertet:

Geschäftsmodell (50%)
Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts
Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal und Marktchancen
Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells

Präsentation (50%)
Struktur und Aufbau des Vortrags
Rhetorik, Bühnenpräsenz und Leidenschaft für das Projekt
Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit

Eine hochkarätige Jury bewertete die Vorträge. Folgende Jury-Mitglieder entschieden über die Preisträger:

Alejandro Palacios-Tovar, WFS-Wirtschaftsförderung Sigmaringen GmbH & Co. KG
Wolfgang Dobler, DWMB GmbH
Lisa Marcinowski, atelier 522 GmbH
Daniel Spitzbarth, Technologiewerkstatt (Albstadt)
Sarah Kluge, IWT Wirtschaft und Technik GmbH
Nicole Friemauth, ImmoClassics
Prof. Dr. Jessica Rövekamp, Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Jeanette Köbisch, Charles Vögele Deutschland GmbH

Wir gratulieren den Preisträgern und bedanken uns bei allen Teams die ihre Ideen auf der Bühne präsentiert haben. Bei der weiteren Arbeit an ihren Projekten und Unternehmen wünschen wir allen Teilnehmenden viel Erfolg.

Bedanken möchten wir uns beim regionalen Partner, der IHK Bodensee-Oberschwaben, für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

Bilder zur Veranstaltung können bei flickr gefunden werden. Diese dürfen unter CC-Lizenz und Quellangabe „Elevator Pitch BW 16/17“ verwendet werden. Die Videos der Pitches stellen wir in den kommenden Tagen auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Als nächste Elevator Pitch BW-Veranstaltung findet der Regional Cup Stuttgart am 12. Mai 2017 bei der IHK Stuttgart statt. Los geht´s um 16:30 Uhr. Hier geht´s zur Anmeldung. Weitere Termine können unter www.elevatorpitch-bw.de abgerufen werden.

Teams, Jury und regionale Partner - Regional Cup Karlsruhe

memetis gewinnt Regional Cup in Karlsruhe

Am 26. April fand bei der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe der Regional Cup Karlsruhe statt. Der regionale Vorentscheid in Karlsruhe war die elfte Station der landesweiten Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW.

Das Team vom memetis sicherte sich den Sieg in Karlsruhe und zieht ins Landesfinale am 1. Juni in Stuttgart ein. Das Team von memetis entwickelt, fertigt und vertreibt folienbasierte Miniatur-Aktoren aus einer Formgedächtnislegierung. Dabei handelt es sich um Kleinstkomponenten, die eine Bewegung ausführen und hierfür nur wenig Platz benötigen. Die von memetis entwickelten Komponenten können in den Bereichen Automotive, Prüfgerätebau, der Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik und Bioanalytik zum Einsatz kommen.

Der zweite Platz und 300 Euro Preisgeld gehen an Melody ScannerDas Gründerteam von Melody Scanner möchte die Generierung von Noten für unterschiedliche Instrumente auf Basis von mp3-Dateien ermöglichen. Der Nutzer lädt eine mp3-Datei mit dem gewünschten Lied in eine cloudbasierte Notenmappe, definiert das gewünschte Instrument und den jeweiligen Schwierigkeitsgrad. Melody Scanner stellt nach der Analyse des Stücks dann die entsprechenden Notenblätter zum Nachspielen zur Verfügung, die in einem zusätzlichen Editor vom Musiker noch bearbeitet und individuell angepasst werden können.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee CapjobCapjob ist ein Jobportal speziell für Menschen mit Handicap. Die Gründer von Capjob möchten Menschen mit Behinderung den ersten Arbeitsmarkt einfacher zugänglich machen. Die gängigen Parameter von Jobvermittlungsportalen werden um spezielle Angaben ergänzt, die hinsichtlich des vorhandenen Handicaps relevant und für die Jobsuche behinderter Menschen wichtig sind. Arbeitgeber können auf diesem Portal Stellen veröffentlichen, die speziell für Menschen mit Handicap geeignet sind.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Folgende Gründerinnen und Gründer hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung für eine dreiminütige Präsentation ihrer Geschäftsidee beworben und qualifiziert:

Capjob
Sound-Evolution
Melody Scanner
Unternehmer-dating
memetis
ELvisory / Elternguide
LACKEY
Horacio1912
LightnTec GmbH & Co. KG
Online Academy für Unternehmer

Die Präsentationen wurden anhand folgender Kriterien von der Jury bewertet:

Geschäftsmodell (50%)
Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts
Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal und Marktchancen
Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells

Präsentation (50%)
Struktur und Aufbau des Vortrags
Rhetorik, Bühnenpräsenz und Leidenschaft für das Projekt
Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit

Eine hochkarätige Jury bewertete die Vorträge. Folgende Jury-Mitglieder entschieden über die Preisträger:

Dr. Wolfgang Biegert, L-Bank
Michael Rausch, CyberForum e.V.
Thomas Neumann, Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Alin Semenescu, Sparkasse Karlsruhe
Gerhard Sonnet, Volksbank Karlsruhe eG
Teresa Beck, GoSilico GmbH
Robin Schönbeck, PACE Telematics GmbH
Maximilian Hillmann, Leder-Hillmann OHG
Tim Riedel, eyeworkers interactive GmbH

Wir gratulieren den Preisträgern und bedanken uns bei allen Teams die ihre Ideen auf der Bühne präsentiert haben. Bei der weiteren Arbeit an ihren Projekten und Unternehmen wünschen wir allen Teilnehmenden viel Erfolg.

Bedanken möchten wir uns bei den regionalen Partnern, der IHK Karlsruhe und der Karlsruher Gründerallianz für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

Bilder zur Veranstaltung können bei flickr gefunden werden. Diese dürfen unter CC-Lizenz und Quellangabe „Elevator Pitch BW 16/17“ verwendet werden. Die Videos der Pitches stellen wir in den kommenden Tagen auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Als nächste Elevator Pitch BW-Veranstaltung findet der Regional Cup Bodensee-Oberschwaben in am 3. Mai 2017 auf dem InnoCamp Sigmaringen statt. Los geht´s um 14:00 Uhr. Hier geht´s zur Anmeldung. Weitere Termine können unter www.elevatorpitch-bw.de abgerufen werden.

Teams, Jury und regionale Partner - Regional Cup Böblingen

BAUPILOT GmbH beim Regional Cup Böblingen erfolgreich

Am 7. April fand in der IBM Hauptverwaltung in Ehningen der Regional Cup Böblingen statt. Der regionale Vorentscheid in Böblingen war die zehnte Station der landesweiten Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW.

Das Team  BAUPILOT GmbH sicherte sich den Sieg in Böblingen und zieht ins Landesfinale am 1. Juni in Stuttgart ein. Das Team der Baupilot GmbH möchte die kommunale Bau- und Liegenschaftsverwaltung digitalisieren, damit unabhängig von Öffnungszeiten der Verwaltung beispielsweise Bewerbungen und/oder Reservierungsanfragen für Bauplätze entgegengenommen werden können. Baupilot bietet darüber hinaus eine Workflow-basierte Unterstützung bei der Verfahrensabwicklung. Die Gründer versprechen der öffentlichen Verwaltung sowohl eine Vereinfachung als auch eine Zeitersparnis bei der Vermarktung von Bauland und Gebäuden und der damit in Verbindung stehenden Anfragen, Anträgen und Verfahren.

Der zweite Platz und 300 Euro Preisgeld gehen an regional und unverpacktLebensmittel verpackungsfrei einkaufen, das ist das Ziel, dem sich Stephanie Adler mit regional und unverpackt gewidmet hat. Die Gründerin bietet ihren Kundinnen und Kunden eine große Auswahl an unverpackten Lebensmitteln und anderen Produkten, die jeweils in der gewünschten Menge in Mehrweggefäße abgefüllt werden können. Sie möchte einen Beitrag zu einem nachhaltigen, umweltbewussten und müllreduzierten Konsumverhalten leisten.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee CONVERDE. Nach erfolgloser Suche nach hochwertigen Sichtschutzwänden für den Einsatz im Gartenbau haben Gartenarchitektin Birgit Seidler-Böhringer und Landschaftsgärtner Günther Böhringer CONVERDE entwickelt. Beim CONVERDE-Sichtschutz kommen Materialien zum Einsatz, die sonst im Fassadenbau verwendet werden. Das Team von CONVERDE verspricht stoß- und kratzfeste Sichtschutz-Elemente, die dauerhaft witterungsbeständig und farbstabil sein sollen. Aktuell werden sechs verschiedene Dekore angeboten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Folgende Gründerinnen und Gründer hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung für eine dreiminütige Präsentation ihrer Geschäftsidee beworben und qualifiziert:

Bandcleaner
CONVERDE
SEO-Turtles – Die SEO-Agentur
INNOVANDOM – Innovationen sind kein Zufall
BAUPILOT GmbH
Cross Fire
bauconTAKT
e3charge: easy energised everywhere
Maria Azzarone
regional und unverpackt

Die Präsentationen wurden anhand folgender Kriterien von der Jury bewertet:

Geschäftsmodell (50%)
Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts
Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal und Marktchancen
Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells

Präsentation (50%)
Struktur und Aufbau des Vortrags
Rhetorik, Bühnenpräsenz und Leidenschaft für das Projekt
Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit

Eine hochkarätige Jury bewertete die Vorträge. Folgende Jury-Mitglieder entschieden über die Preisträger:

David Fais, IHK Region Stuttgart – Bezirkskammer Böblingen
Dr. Sascha Meßmer, Landratsamt Böblingen – Wirtschaftsförderung
Michael Gehring, Vereinigte Volksbank eG
Dietmar Wilde, Kreissparkasse Böblingen
Peter Kusterer IBM Deutschland
Katja Pacholczyk, Denzhorn Computer-Service GmbH
Lilly Csizmazia, Weitsicht Design Csizmazia

Wir gratulieren den Preisträgern und bedanken uns bei allen Teams die ihre Ideen auf der Bühne präsentiert haben. Bei der weiteren Arbeit an ihren Projekten und Unternehmen wünschen wir allen Teilnehmenden viel Erfolg.

Bedanken möchten wir uns bei den regionalen Partnern, der IHK Bezirkskammer Böblingen, dem Landkreis Böblingen und den Senioren der Wirtschaft , für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

Bilder zur Veranstaltung werden bei flickr veröffentlicht. Diese dürfen unter CC-Lizenz und Quellangabe „Elevator Pitch BW 16/17“ verwendet werden. Die Videos der Pitches stellen wir in den kommenden Tagen auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Als nächste Elevator Pitch BW-Veranstaltung findet der Regional Cup Karlsruhe am 26.04.2017 bei der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe statt. Los geht´s um 17:30 Uhr. Hier geht´s zur Anmeldung. Weitere Termine können unter www.elevatorpitch-bw.de abgerufen werden.

Sieger: Blackpads

Blackpads holt den Sieg in Pforzheim

Am 4. April fand an der Hochschule Pforzheim der Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald statt. Der regionale Vorentscheid in Pforzheim war die neunte Station der landesweiten Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW.

Das Team  Blackpads sicherte sich den Sieg in Pforzheim und zieht ins Landesfinale am 1. Juni in Stuttgart ein.  Jochen Neff ist Sportlehrer und Sporttherapeut und hat mit Blackpads ein Sportgerät entwickelt, das im Bereich Functional Training und in Gruppenkursen zum Einsatz kommen kann. Das Hauptaugenmerk legt er beim Einsatz der Blackpads auf das Koordinationstraining, um Verletzungen vorzubeugen. Neben dem Sport- und Fitnessbereich hat der Gründer aus Vaihingen Enz den Gesundheitsmarkt und den Einsatz im geriatrischen Bereich im Blick.

Der zweite Platz und 300 Euro Preisgeld gehen an Meltnpott. „Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme, es ist Gemeinschaft und Lebensfreude“ – davon sind Stefanie Maier und Leonie Miethe-Bodem überzeugt. Die beiden Studentinnen des Master-Studiengangs Innovatives Dienstleistungsmarketing haben eine Plattform entwickelt, auf der sich Menschen verabreden können, die gerne kochen und für einen Abend Essen und Tisch teilen möchten. Die beiden Gründerinnen möchten auf diese Weise für mehr reale Interaktion in einer Welt virtueller Communities sorgen.

Gewinner des dritten Platzes (200 Euro) ist die Geschäftsidee Track MORe. Die Gründer von Track MORe haben sich zum Ziel gesetzt, dass Schlagzeilen wie, „Kita-Kind im Park vergessen“ bald der Vergangenheit angehören. Das Team bietet einen GPS-Tracker in der Größe einer Zwei-Euro-Münze an, mit dem schutzbedürftige Menschen (z. B. Kinder, Demenzkranke), Haustiere und wichtige Gegenstände überwacht werden können. Mit dem Smartphone kann die Position der Tracker analysiert werden, damit Nichts und Niemand mehr verloren geht.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Folgende Gründerinnen und Gründer hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung für eine dreiminütige Präsentation ihrer Geschäftsidee beworben und qualifiziert:

freeX
Felgemacher, Gay und Schröck Gbr
Track MORe
Laufsportakademie
ARTOFEX
Blackpads
yippie!
FitOaty
Meltnpott
Zauberhaft – PlusSize Brautmode

Die Präsentationen wurden anhand folgender Kriterien von der Jury bewertet:

Geschäftsmodell (50%)
Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts
Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal und Marktchancen
Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells

Präsentation (50%)
Struktur und Aufbau des Vortrags
Rhetorik, Bühnenpräsenz und Leidenschaft für das Projekt
Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit

Eine hochkarätige Jury bewertete die Vorträge. Folgende Jury-Mitglieder entschieden über die Preisträger:

Markus Wexel, Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald
Klaus Günter, Handwerkskammer Karlsruhe
Daniel Kern, Volksbank Pforzheim
Markus Schwarz, Sparkasse Pforzheim
Thomas Nitze, Hochschule Pforzheim
Almut Benkert, EMMA Kreativzentrum Pforzheim
Anne Heit, SmartFoodFacts
Thomas Link, Varomo UG

Wir gratulieren den Preisträgern und bedanken uns bei allen Teams die ihre Ideen auf der Bühne präsentiert haben. Bei der weiteren Arbeit an ihren Projekten und Unternehmen wünschen wir allen Teilnehmenden viel Erfolg.

Bedanken möchten wir uns bei den regionalen Partnern, der IHK Nordschwarzwald, der Handwerkskammer Karlsruhe, dem Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim, dem innotec Pforzheim, dem EMMA Kreativzentrum Pforzheim, dem Förderer und Alumni der Hochschule Pforzheim e. V., der Sparkasse Pforzheim Calw und der Volksbank Pforzheim, für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

Bilder zur Veranstaltung haben wir bei flickr veröffentlicht. Diese dürfen unter CC-Lizenz und Quellangabe „Elevator Pitch BW 16/17“ verwendet werden. Die Videos der Pitches stellen wir in den kommenden Tagen auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Die Pressemitteilung zum Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald des Veranstalters, der Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, gibt´s hier.

Als nächste Elevator Pitch BW-Veranstaltung findet der Regional Cup Böblingen am 07.04.2017 in der IBM Hauptverwaltung in Ehningen statt. Los geht´s um 17:15 Uhr. Weitere Termine können unter www.elevatorpitch-bw.de abgerufen werden.

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit BOS Connect (Teil 4)

Heute berichten wir über ein erfolgreiches Startup aus Schwäbisch Gmünd, das in der zweiten Runde des Elevator Pitch BW teilgenommen und die Jury beim Regional Cup Ostwürttemberg von ihrer Geschäftsidee überzeugt hat! Das Team von BOS Connect leistet mit seinem Produkt, der Software Funkfeuer, einen wichtigen Beitrag dazu, dass in Notfallsituationen ausreichend Rettungshelfer / Hilfsorganisationen schneller vor Ort sein und effizienter handeln können.

Nur zehn Minuten Zeit, bis Helfer vor Ort sein müssen

Julia Stäbler, Gero Nicklas und Sascha Bollin waren bereits langjährige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gewesen, als sie sich 2013 mit dem Entwickler Michael Fritz zusammenschlossen, um mit ihrer Produktinnovation für einen schnelleren Einsatz von Helfern zu sorgen. Noch im selben Jahr gründeten die Vier das Unternehmen BOS Connect und installierten ihre Software bei der ersten Freiwilligen Feuerwehr in Baden-Württemberg.

BOS Connect sorgt mit seiner Software BOS Funkfeuer dafür, dass Hilfsorganisationen sowohl einsatzbereit sind als auch die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von nur zehn Minuten bis zum Eintreffen am Unfallort einhalten. Diese kurze Zeit ist eine enorme Herausforderung an die Logistik und Koordination der Helfer und der Einsatzfahrzeuge. Gero, Julia, Sascha und Michael haben bei ihren Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr immer wieder erfahren, dass im Notfall in der Kürze der Zeit nicht genügend Personal zur Verfügung steht. Mit BOS Funkfeuer können sich freiwillige Helfer mit dem Smartphone in die Terminlisten der Software eintragen und ihre Abwesenheiten vermerken. So kann sichergestellt werden, dass jederzeit genügend Personal zur Verfügung steht, das ohne Verzögerung bei einem Einsatz ausrücken kann. Die Hilfsfrist kann so Dank der Software eingehalten werden. Das Tool ermöglicht die Terminplanung und Zeiterfassung der Helfer, bietet eine Verfügbarkeitsübersicht und liefert außerdem Daten für die langfristige Einsatzsicherung.

BOSFunkfeuerWF

Mit der Software BOS Funkfeuer können Helfer ihre Abwesenheit eintragen – der Kommandant der Feuerwehr erhält somit einen wichtigen Überblick für die Personaleinsatzplanung im Notfall. (Quelle: BOS Connect)

Mit der Weiterentwicklung der ersten Produktidee eine neue Marktnische gefunden

Ein wichtiger Schritt für den Ausbau der Firma war für BOS Connect die Weiterentwicklung des Produkts BOS Funkfeuer. Ursprünglich war die Software, die hervorragende Dienste bei der Personalplanung leistet, für die Freiwilligen Feuerwehrkräften konzipiert, doch sie erregte auch die Aufmerksamkeit der Werkfeuerwehren.

„Wir wurden von Werkfeuerwehren angesprochen, ob wir unser BOS Funkfeuer auch für sie verfügbar machen könnten. Da ist uns klar geworden, dass auch Werkfeuerwehren mit Problemen bei der Einsatzplanung zu kämpfen haben. Wir waren mutig genug, den Schritt zu gehen, weiter zu investieren und unser BOS Funkfeuer auf Werkfeuerwehren anzupassen. Seitdem haben wir sehr viele Neukunden gewonnen und eine weitere Nische im Markt für uns entdeckt und genutzt.“

, beschreibt Julia Stäbler die aktuelle Entwicklung bei BOS Connect. Da bei der Werkfeuerwehr Helfer in Teilzeit arbeiten, benötigt der Kommandant ebenfalls einen Überblick über die Verfügbarkeit der Kräfte und ein Tool für die Koordination und Planung des Personaleinsatzes.

Zu Beginn der Unternehmensgründung 2013 haben Julia, Gero, Sascha und Michael die Geschäftsidee neben dem Hauptberuf vorangetrieben. Mittlerweile arbeiten zwei Gründungsmitglieder Vollzeit für die Firma, die außerdem von mehreren Freelancern unterstützt wird. Das Team verbindet das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr. Ihre Fachkompetenzen liegen im Design, der Kommunikation und Web Entwicklung. Des Weiteren bringen sie Fachwissen in den Bereichen Softwareentwicklung und Usability mit. So kann das Gründerteam die Probleme ihrer Zielgruppe nachvollziehen. „Unser Fokus liegt auf der nutzerzentrierten Entwicklung von Projekten, dadurch unterscheiden wir uns von der Konkurrenz“, so die Gründer.

Eine bewusste Entscheidung gegen Fremdkapital

Ihr Startup haben die Vier bisher in kompletter Eigenfinanzierung aufgezogen. Das Team hat sich entschieden, organisch zu wachsen, auch wenn das Wachstum langsamer vonstatten geht als mit einer externen Finanzspritze. Die Entwicklung der eignen Produkte wird durch Kundenprojekte finanziert. Das Durchhaltevermögen hat sich gelohnt – nach drei Jahren trägt sich das Unternehmen auch ohne Investoren.

„Wir haben uns bewusst gegen Fremdkapital entschieden, um unabhängig von Geldgebern entscheiden zu können. Natürlich dauert es dann etwas länger, bis man die finanziellen Ressourcen erwirtschaftet, um z. B. in Marketing oder Produktentwicklung investieren zu können, aber wir sind dadurch auch freier, eigene Ziele und Strategien zu verfolgen.“

Für BOS Connect selbst war das richtige Timing eines der größten Herausforderungen im Aufbau des eigenen Unternehmens. Wann schickt man welche Neuigkeiten an Presse und Kunden? Wann wagt man den Sprung, sein Team zu vergrößern und weitere Mitarbeiter einzustellen? Wann investiert man in neue Produkte? „Es müssen ständig Nutzen und Risiko abgewogen werden. Hier die richtige Balance zu finden, war für uns nicht immer einfach.“, so Julia Stäbler. Wie bei jedem anderen Startup, hat auch bei BOS Connect nicht immer alles auf Anhieb geklappt. Zu Beginn der Unternehmenslaufbahn wurde z. B. sehr schnell in einen Messe-Auftritt investiert, der sich im Nachhinein als nur wenig nützlich erwiesen hat. Hier würde das Team heute vorab erst einmal genau prüfen, ob die eigene Zielgruppe und vor allem die entsprechenden Entscheider vor Ort vertreten sind.

Mit der Teilnahme am Elevator Pitch BW wollten Julia, Gero, Sascha und Michael testen, ob sie es schaffen, ihre Idee innerhalb von 3 Minuten verständlich, mitreißend und auch noch überzeugend vor Jury und Publikum zu präsentieren.

„So ein Pitch zeigt dann schon recht deutlich, wie gut durchdacht die Gründungsidee ist und ob es dafür tatsächlich einen Markt und einen Bedarf gibt. Und das ist in einer frühen Phase im Unternehmen oder auch in der Gründungsentscheidung sehr wichtig.“

, meint das Team.

15556229672_8816722da1_k

Gero Nicklas und Julia Stäbler präsentieren ihre Geschäftsidee in voller Montur auf der Bühne der Hochschule Schwäbisch Gmünd. (Quelle: Elevator Pitch BW 2014/2015)

Das hat einwandfrei geklappt – BOS Connect konnte sich damals beim Regional Cup Ostwürttemberg in Schwäbisch Gmünd im Jahr 2014 den ersten Platz auf dem Treppchen sichern. Die erhöhte Aufmerksamkeit in der Region bei der Presse und potenziellen Kunden war laut Stäbler außerdem extrem hilfreich.

Derzeit expandiert BOS Connect weiter und sucht Verstärkung, u. a. im Bereich Web Development, um zügig zu wachsen und die Stellung als relevanter Player im Markt weiter auszubauen. Neben dem Hauptprodukt BOS Funkfeuer hat das Team mittlerweile sein Portfolio um das Produkt BOS Cam, Unterstützung für die Lagefeststellung bei Gefahrenguteinsätzen,   erweitert. So können Hilfseinsätze weiter unterstützt und vereinfacht werden. Das Team verfolgt die Vision, Helfern zu helfen! Wir wünschen BOS Connect und ihrem Unternehmen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit AmbiGate (Teil 3)

Im 3. Teil der Elevator Pitch BW Erfolgsstories geht es um eine Geschäftsidee im Bereich digital Health Care. Wir stellen Euch heute das Team von AmbiGate vor. Mit seinem Produkt e-Reha – einem innovativen Heimtherapiesystem gestützt auf 3D-Sensoren – möchte das junge Startup aus Tübingen den Markt erobern. In der zweiten Runde beim Regional Cup Bodensee-Oberschwaben in Weingarten im letzten Jahr angetreten, konnte sich AmbiGate gegen die Konkurrenten durchsetzen und den ersten Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Im großen Landesfinale hat es AmbiGate leider nicht unter die ersten drei Plätze geschafft, aber das Team ist weiterhin auf Erfolgskurs.

Mit e-Reha eines der meist verbreitetsten Gesundheitsleiden bekämpfen 

Die Gründer Stephan Dabels (BioInformatik, Vertrieb), Caroline Dabels (IBWL, Marketing) und Christian Frede (Informatik, Entwicklung & IT) lernten sich im Rahmen eines Forschungsprojekts im Bereich eHealth an der Universität Tübingen kennen. Aus dem Projekt entstand 2015 die AmbiGate GmbH als Ausgründung. Das Startup hat die Vision, mit seinem 3D-gestützen Heimtherapiesystem e-Reha, Patienten mit Rückenleiden weltweit mit einem „24/7 verfügbaren Personal Physio“ zu versorgen. So soll der Therapieerfolg schneller und vor allem auch unter Sicherstellung der korrekten Ausführung von Übungen unterstützt werden.

Über 70% der Deutschen werden regelmäßig von Rückenschmerzen geplagt. Neben den Schmerzen entstehen Kosten von jährlich über 50 Milliarden Euro für das Gesundheitssystem. Von der Krankengasse gibt es maximal sechs Rezepte für eine 20-minütige Behandlung beim Physiotherapeuten. Viel zu wenig, wie nicht nur das Team von AmbiGate, sondern auch die Therapeuten selbst wissen. Die Patienten bekommen daher häufig den Auftrag, die Übungen aus den Therapiesitzungen zu Hause weiterzuführen, doch die Umsetzung gestaltet sich oft schwierig. Die Heimübungen werden in vielen Fällen unregelmäßig, falsch oder gar nicht gemacht. Hier bietet AmbiGate mit seinem System e-Reha die Lösung. Ein virtueller Trainer macht über einen Computer oder eine Spielekonsole beim Patienten zu Hause Übungen vor und das intelligente e-Reha System erkennt, ob die Übung korrekt ausgeführt wird. Der Therapeut kann wiederum über ein Tablet den Erfolg der Therapie überprüfen. Um die Motivation des Anwenders zudem zu steigern, nutzt AmbiGate Gamification in Form von kleinen Mini-Spielen, die vom betreuenden Therapeuten individuell ausgewählt und über das Internet je nach Fortschritt angepasst werden können.

Ulrike+Ruinen

Mit dem Heimtherapiersystem e-Reha können die Patienten im Rahmen von virtuellen Spielen am Computer oder über eine Spielekonsole ihren Bewegungsapparat trainieren. 3D-Sensoren sorgen dabei für die korrekte Ausübung.

Therapeuten als Partner

Die Zielgruppe für ihr erstes Produkt sieht das Team von AmbiGate nicht nur in Menschen mit akutem Rückenleiden, sondern auch in Personen, die aktiv etwas für ihren Rücken tun möchten. Die anvisierte Altersgruppe variiert dabei von Jugendlichen bis zu Patienten in einem Alter von ca. 50 Jahren.

Das Geschäftsmodell sieht neben einer geringen monatlichen Gebühr für die Nutzung seitens der Patienten eine enge Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten vor. e-Reha soll keine bestehende Therapie ersetzen, sondern diese sinnvoll ergänzen. Daher sind die Physiotherapeuten keine Konkurrenz sondern fungieren als Mittler im Laufe der Therapie, die für die erfolgreiche Vermittlung eine Provision erhalten.

Neben einem wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beirat, zusammengesetzt aus mehreren Professoren und Doktoren sowie Vertretern von Unternehmensberatungen, arbeitet das Startup aus Tübingen mit einem der größten Physiotherapieverbände Deutschlands zusammen.

Startup Wettbewerbe und Pitches vor Publikum und Jury

Mit dem Ziel, die Gründerszene in Baden-Württemberg besser kennenzulernen, haben Stephan, Caroline und Christian beim Elevator Pitch BW 2014/15 in Weingarten teilgenommen. Gereizt hat sie dabei die Art des Pitches in Form einer 3-minütigen Präsentation ohne technische Hilfsmittel. Das Team wurde von seinem Sieg beim regionalen Vorentscheid überrascht und war begeistert über den Einzug in das Landesfinale. Die Relevanz eines ausgefeilten Pitches schätzt das Team wie folgt ein:

„Einen überzeugenden Pitch halten wir für extrem wichtig, da es auch den Gründern hilft, ihre eigene Idee in einfache aber prägnante Worte zu fassen. Man selber kennt sein Produkt, aber es verständlich und kurz anderen nahe zu bringen, ist immer etwas anderes, vor allem, wenn es so erklärungsbedürftig ist wie unseres. Daher ist es sehr hilfreich, einen Elevator Pitch zu entwerfen.“

17320608721_0cb4de3404_o

Stephan und Caroline Dabels pitchen die Geschäftsidee e-Reha von AmbiGate bei der IHK in Weingarten und haben dabei nur drei Minuten Zeit.

Durch den Pitch wurde außerdem das Accelerator Programm von Google auf Stephan Dabels aufmerksam, der auch im Rahmen der AmbiGate GmbH Coachings für Startups gibt, insbesondere EXIST Ausgründungen. Seitdem unterstützt Stephan den Google Accelerator als Mentor.

Neben dem Sieg beim Regional Cup Bodensee-Oberschwaben hat das Gründerteam außerdem einen, auf 6.000 Euro dotierten Preis, bei dem Gründerwettbewerb IKT Innovativ abgeräumt.

Als weltweit erster Anbieter einen zukunftsweisenden Markt mitbestimmen

Bisher wurde das Startup durch EXIST gefördert. Mittlerweile ist AmbiGate aber auf der Suche nach einem Investor, um das Business schnell größer zu ziehen und sich in den nächsten Jahren als Global Player im Health Care Bereich zu etablieren. Als weltweit erster Anbieter eines 3D-gestützen Heimtherapiersystems möchte das Startup als Vorreiter den Markt maßgeblich mitbestimmen. Die Gründer arbeiten momentan in Vollzeit mit Hochdruck daran, den Markteintritt mit e-Reha vorzubereiten und werden die Marktreife Ende August im Rahmen eines Events des BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) verkünden.

Der Weg zum erfolgreichen Unternehmen ist auch für AmbiGate trotz des hohen Innovationsgrades der Geschäftsidee nicht einfach.

„‪Die Challenge lag vor allem in der Komplexität unseres Produktes. Wir mussten schnell wachsen, um den Workload zu bewältigen und das mit begrenzten Mitteln.“

, meinen Stephan, Caroline und Christian. Trotzdem würden sie sich wieder in die Selbständigkeit wagen und geben abschließend noch folgenden Tipp an Jungunternehmerinnen und -unternehmer, Gründerinnen und Gründer:

„Macht es nur, wenn Ihr hundert Prozent an Eure Idee glaubt und macht Euch gefasst auf eine spannende, aber auch sehr anstrengende Zeit. Aber es lohnt sich! Es ist einfach wunderbar für die eigene Sache einzustehen.“

Wir danken dem Team der AmbiGate GmbH, dass sie ihre Story mit uns geteilt haben und wünschen weiterhin viel Erfolg mit der Geschäftsidee.

Seid gespannt auf die nächste Erfolgsstory, die zeitnah im Blog des Elevator Pitch BW erscheinen wird!

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit MyCleaner (Teil 2)

Weiter geht es im zweiten Teil unserer Elevator Pitch BW Erfolgsstories mit der Geschäftsidee MyCleaner. Das Team rund um die Gründer Abdula Hamed (CEO/CSO), Slawa Kister (CEO/CFO), Natalia Kister (CCO), Mohamed Hamed (COO) und Dmitry Klimensky (CTO) hat ebenfalls in der ersten Runde des Wettbewerbs im Jahr 2013 beim Regional Cup Karlsruhe teilgenommen. Mittlerweile ist aus der Idee der mobilen und wasserfreien Fahrzeugreinigung ein Unternehmen mit 60 Angestellten entstanden, das einen monatlichen Umsatz im sechsstelligen Bereich aufweist. Was hat sich in der Zwischenzeit alles getan?

Besetzung einer Marktlücke: Alternative zur herkömmlichen Waschanlage

Das Team von MyCleaner hat es geschafft, eine Marktlücke zu finden und erfolgreich zu besetzen. Mit seiner Dienstleistung ist MyCleaner Deutschlands erster und einziger Anbieter für die wasserlose Fahrzeugreinigung vor Ort beim Kunden und bietet somit eine Alternative zur herkömmlichen Waschanlage. Ein speziell entwickeltes Reinigungsprodukt auf Wasserbasis gewährleistet einen Reinigungsservice am Wunschort des Kunden und ist zudem auch noch umweltschonend – die Gründer wurden dafür im Jahr 2014 mit einem Greentec Award belohnt.

Abdula Hamed und Slawa Kister lernten sich 2011 im Rahmen einer Mitfahrgelegenheit kennen. Slawa ist leidenschaftlicher Gründer und Unternehmensberater. Abdula spielte schon lange mit dem Gedanken, sich mit einem eigenen Unternehmen selbständig zu machen. So trafen laut eigenen Aussagen „zwei Köpfe aufeinander, die Erfahrung und Know-how mit Mut und Startup-Geist vereinten.“ Beide sind begeistert von Technik, Fahrzeugen und Entrepreneurship und haben sich damals schon gefragt, warum die Autoreinigung meist eine zeitraubende und komplizierte Angelegenheit sein muss. Wie könnte man ein besseres Angebot schaffen? Als Alternative zu den gängigen Methoden gründeten Abdula und Slawa im selben Jahr ein Unternehmen für die Autoreinigung vor Ort: MyCleaner war geboren. Mohamed Hamed, Natalia Kister und Dmitry Klimensky vervollständigten das Team.

Bild_mycleaner

 

 

 

 

 

 

 

 

MyCleaner im Einsatz: Die Reinigungskräfte besuchen die Kunden vor Ort und sorgen mit speziell entwickelten Reinigungsprodukten für ein glänzendes Ergebnis auch ohne Wasser (Quelle: MyCleaner) 

Publikumsliebling beim Regional Cup in Karlsruhe in der ersten Runde

MyCleaner hat seit seiner Teilnahme am Regional Cup in Karlsruhe erfolgreich auf dem Markt der Autoreinigung Fuß gefasst und sein Angebot innerhalb der letzten Jahre in ganz Deutschland ausbauen können. Mittlerweile kann man in jeder größeren Stadt den Service von MyCleaner nutzen. Neben CarSharing-Unternehmen und Fuhrparkmanagern buchen mittlerweile auch immer mehr Privatleute die mobile Fahrzeugreinigung.

„Es ist uns gelungen, trotz des relativ hohen Preises im Vergleich zur Waschanlage ein Produkt zu implementieren, das Lifestyle verkörpert. Kunden, die Wert auf Freizeit legen, buchen unseren MyCleaner-Service zu sich nach Hause oder zur Arbeit und können ihre Zeit wichtigeren Dingen widmen.“,

begründet Abdula den Erfolg des Service. In Karlsruhe beim Elevator Pitch hatte das Team 2013 übrigens den Publikumspreis gewonnen. MyCleaner hatte mit dem Ziel teilgenommen, das Konzept einer top Jury vorzustellen, um Feedback zu der Geschäftsidee zu erhalten. Durch den Pitch lernten sie Personen kennen, die ihnen mit Tipps und Empfehlungen wertvolle Hilfestellungen geben konnten.

„Das Networking ist immer sehr hilfreich. Wir haben Kontakte geknüpft, die uns tatsächlich weitergebracht haben.“

Slawa Kister (links) und Abdula Hamed (rechts) pitchen MyCleaner beim regionalen Vorentscheid im Technologiepark Karlsruhe im Jahr 2013 (Quelle: Elevator Pitch BW 2013/14)

Vom „Bootstrapping“ zur Investorensuche

Eine essentielle Frage, die Jungunternehmer/innen und Gründerteams immer wieder beschäftigt, ist, ob man sein Unternehmen eigenfinanziert oder mit der Finanzkraft eines externen Geldgebers aufbauen möchte. MyCleaner hat in den ersten Jahren eigenfinanziert gestartet, sein Unternehmen also erst einmal „gebootstrapped“. Um das Wachstum der Firma zu beschleunigen, hat sich das Team dann doch dazu entschlossen, einen Investor in die Firma aufzunehmen. Trotz des eingesammelten Millionenbetrags strebt das Team keine rasante Skalierung an, sondern setzt den Fokus vielmehr auf ein gesundes Wachstum. Stets im profitablen Bereich zu sein, um nicht in die Abhängigkeit von externen Geldgebern zu gelangen, ist aktuell eines der Ziele der Gründer.

Startups und Gründerteams geben Slawa und Abdula folgende Tipps bei der Investorensuche:

„Wir empfehlen allen Startups und Gründerteams, das Geschäftsmodell so auszurichten, dass ein mögliches Investment ein „Nice to have“, jedoch nicht überlebensnotwendig ist. So verhindert man Situationen, in denen man mit dem Rücken zur Wand steht. Außerdem ist es unserer Meinung nach wichtig, dass Investoren angesprochen werden, die zum Team und der Geschäftsidee passen. Gleichzeitig sollte sich ein Startup niemals auf nur einen Investor verlassen, da der Deal in letzter Minute platzen kann. Auch uns ist das immer wieder passiert.“

Wie andere ehemalige Elevator Pitch BW Teilnehmer, wie z. B. My Pillow Factory, Mobile Garden oder die Free Linked GmbH, hatte auch MyCleaner die Gelegenheit, die Geschäftsidee in der zweiten Staffel der bekannten VOX Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ vorzustellen. Slawa und Abdula forderten 250.000 Euro für 6% der Firmenanteile von MyCleaner. Es hat sich in der Sendung zwar kein Deal mit dem Löwen zu den entsprechenden Konditionen ergeben. Auch der Deal mit der Investorin und Unternehmerin Judith Williams – die von dem Reinigungsmittel begeistert war und anbot, das Produkt über ihren Homeshoppingkanal HSE24 zu vertreiben – platzte im Nachhinein, doch das Team wurde für den Auftritt in der Show durch das schlagkräftige Marketing entlohnt.

Wir danken dem Team von MyCleaner, dass sie ihre Story mit uns geteilt haben und wünschen weiterhin viel Erfolg mit der Geschäftsidee.

Seid gespannt auf die nächste Erfolgsstory, die zeitnah im Blog des Elevator Pitch BW erscheinen wird!

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit LUPYLED (Teil 1)

Im Rahmen der Umfrage unter allen Teilnehmenden des Elevator Pitch BW veröffentlichen wir in den nächsten Wochen ausgewählte Erfolgsstories von Gründerteams, bei denen sich seit ihrem Auftritt beim Wettbewerb einiges getan hat. Wir freuen uns, heute den Auftakt der Startup Geschichten aus dem Hause des Elevator Pitch BW mit dem Gründerteam von LUPYLED zu beginnen.

LUPYLED ist bereits in der ersten Runde 2013/2014 beim Regional Cup Heilbronn-Franken mit ihrer Geschäftsidee eines individuell an die Kundenbedürfnisse anpassbaren Leuchtkonzepts angetreten und konnte mit dem Pitch den dritten Platz erreichen. Im Blogpost erfahrt ihr, was sich bei dem Team in den letzten Monaten getan hat und wie sie es erfolgreich geschafft haben, einen Geldgeber zu überzeugen, in die Geschäftsidee zu investieren!

Motivationsschub durch die Teilnahme am Elevator Pitch BW

Gestartet mit der Geschäftsidee der Herstellung einer Leuchte, die individuell so programmiert werden kann, bis sie stets zu 100% den Anforderungen des Kunden entspricht, haben Dominik Rabus und Alex Görz seit der Teilnahme am Wettbewerb ihre Geschäftsidee LUPYLED erfolgreich weiterentwickeln können. Beim Regional Cup in Heilbronn im Jahr 2014 stand das Gründerteam mit LUPYLED noch ganz am Anfang. Die beiden hatten zwar bereits ein Unternehmen gegründet und konnten bei ihrem Auftritt einen Prototypen ihrer Leuchte präsentieren, der Markteintritt war jedoch noch nicht erfolgt. Laut Dominik und Alex kam nach dem Elevator Pitch BW der Entschluss, mit dem Unternehmen so „richtig“ loszulegen.

„Wir wollten den Pitch dazu verwenden, unsere Idee zu testen und eine entsprechende Aufmerksamkeit dafür zu gewinnen. Ziel war es, unter die Top 3 zu kommen und das ist uns erfreulicherweise auch gelungen. Unsere Erwartungen hinsichtlich des konstruktiven Feedbacks und der medialen Aufmerksamkeit wurden ebenso erfüllt. Insgesamt war die Teilnahme am Elevator Pitch BW für uns ein voller Erfolg und wir sind sehr dankbar, dass wir diese Erfahrung machen durften!“

14254547745_0813592e77_k

Dominik hat genau drei Minuten Zeit, um beim Regional Cup Heilbronn-Franken die Jury und Zuschauer von der Idee LUPYLED zu überzeugen (Quelle: Elevator Pitch BW 2013/14)

Vom Prototypen zum Experten und Anbieter im Bereich Premium Beleuchtung

Parallel entwickelte das Duo ihre Idee Schritt für Schritt weiter. Mittlerweile sind die beiden seit April 2016 ausschließlich für das eigene Unternehmen tätig und bauen LUPYLED kontinuierlich weiter aus. Das Produkt, mit dessen Prototyp sie beim Pitch teilgenommen haben, ist nun marktreif und wird seit August diesen Jahres weltweit über verschiedenen Partner vertrieben. Außerdem wird im September der Online Shop gelauncht. Die Arbeit der letzten Jahre hat sich gelohnt.

„Wir merken nun, dass unsere Marketing- und Vertriebsstrategie aufgeht. Die Premiumkundschaft hat auf unser Produkt gewartet. Wir sind mittlerweile tatsächlich schon ein kleines, weltweit agierendes Unternehmen.“

Auch beim „iF DESIGN AWARD 2016″ konnte LUPYLED mit ihrer App zur Ansteuerung der Beleuchtung überzeugen und ging als Gewinner hervor. Parallel wurde ein zweiter Geschäftszweig im Bereich Consulting aufgebaut. LUPYLED unterstützt hier andere Unternehmen dabei, ihr Produkt im Bereich Licht und artverwandten Bereichen, die grundsätzlich mit Licht zu tun haben, z. B. Spektrometer, weiterzuentwickeln und an den Markt zu bringen. Zusätzlich arbeiten Dominik und Alex an der Weiterentwicklung ihrer Aquarienbeleuchtung, um hier bald die ganz großen Schauaquarien in Melbourne, Lissabon oder auch die SeaLife Standorte beliefern zu können. Mit LUPYLED kann das Team mittlerweile einen Umsatz von 25.000 bis 30.000 Euro im Monat aufweisen. Für das Jahr 2017 wird ein Umsatz von 500.000 bis 700.000 Euro erwartet.

_DSC9907-2

 

 

 

 

 

 

 

Das Beleuchtungskonzept von LUPYLED wird seid August 2016 weltweit vertrieben (Quelle: LUPYLED) 

Tipps für die Investorensuche

Sein Wachstum konnte das Unternehmen unter anderem durch die Finanzierung eines Investors vorantreiben. Dominik und Alex machten sich beinahe ein Jahr lang auf die Suche nach einem Geldgeber und wurden schlussendlich fündig. Anders als erwartet, kam der Kontakt zu dem Investor durch einen glücklichen Zufall über das private Umfeld zustande. Jungen Gründerinnen und Gründern, die noch am Anfang ihrer Geschäftsidee stehen und auf der Suche nach einem Geldgeber für ihr Startup sind, gibt das Gründerteam folgenden Tipp:

„Lasst Euch nicht entmutigen. Wenn ihr überzeugt davon seid, dass Eure Idee etwas Besonderes ist und auch das Team zu hundert Prozent dahintersteht, dann macht weiter. Geht bei der Investorensuche neue Wege und seid mutig. Sprecht im Bekanntenkreis über Eure Geschäftsidee, denn je mehr Menschen davon erfahren, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihr die Idee auch finanziert bekommt.“

Generell sehen die beiden Gründer die richtige und konsequent verfolgte Kommunikation als wichtigen Meilenstein für den Erfolg eines Unternehmens. So sei ihrer Meinung nach die Fähigkeit, eine Idee in einer kurzen, knackigen Darstellung auf den Punkt zu bringen sehr hilfreich – nicht nur bei der Investorensuche, sondern z. B. auch bei Suche nach neuen Kunden oder Produktionsfirmen. Die Geschäftsidee in einen überzeugenden Pitch zu packen sei ihrer Meinung nach außerdem auch die beste Übung, die Idee, die Strategie und die Ziele selbstkritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu schärfen.

Mittlerweile hat das Duo nach eigenen Aussagen die deutschen Netzwerke verlassen und bewegt sich vermehrt auf internationaler Ebene. Alex und Dominik mussten die Erfahrung machen, dass potenzielle Investoren und Geschäftspartner in Deutschland im Bereich Technologie und Innovation eher zurückhaltend agieren. Die Risikobereitschaft fehle, ihrer Meinung nach sollte sich da noch einiges tun. Für die Unterstützung durch Innovationsgutscheine des Landes Baden-Württemberg sind die beiden aber sehr dankbar. Diese haben es LUPYLED ermöglicht, in die technischen Entwicklungen sowie in produktbezogene Marketingmaßnahmen und patentrechtliche Themen zu investieren.

Wir danken dem Team von LUPYLED, dass sie ihre Story mit uns geteilt haben und wünschen weiterhin viel Erfolg mit der Geschäftsidee.

Seid gespannt auf die nächste Erfolgsstory, die zeitnah im Blog des Elevator Pitch BW erscheinen wird!