Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit BOS Connect (Teil 4)

Heute berichten wir über ein erfolgreiches Startup aus Schwäbisch Gmünd, das in der zweiten Runde des Elevator Pitch BW teilgenommen und die Jury beim Regional Cup Ostwürttemberg von ihrer Geschäftsidee überzeugt hat! Das Team von BOS Connect leistet mit seinem Produkt, der Software Funkfeuer, einen wichtigen Beitrag dazu, dass in Notfallsituationen ausreichend Rettungshelfer / Hilfsorganisationen schneller vor Ort sein und effizienter handeln können.

Nur zehn Minuten Zeit, bis Helfer vor Ort sein müssen

Julia Stäbler, Gero Nicklas und Sascha Bollin waren bereits langjährige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gewesen, als sie sich 2013 mit dem Entwickler Michael Fritz zusammenschlossen, um mit ihrer Produktinnovation für einen schnelleren Einsatz von Helfern zu sorgen. Noch im selben Jahr gründeten die Vier das Unternehmen BOS Connect und installierten ihre Software bei der ersten Freiwilligen Feuerwehr in Baden-Württemberg.

BOS Connect sorgt mit seiner Software BOS Funkfeuer dafür, dass Hilfsorganisationen sowohl einsatzbereit sind als auch die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von nur zehn Minuten bis zum Eintreffen am Unfallort einhalten. Diese kurze Zeit ist eine enorme Herausforderung an die Logistik und Koordination der Helfer und der Einsatzfahrzeuge. Gero, Julia, Sascha und Michael haben bei ihren Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr immer wieder erfahren, dass im Notfall in der Kürze der Zeit nicht genügend Personal zur Verfügung steht. Mit BOS Funkfeuer können sich freiwillige Helfer mit dem Smartphone in die Terminlisten der Software eintragen und ihre Abwesenheiten vermerken. So kann sichergestellt werden, dass jederzeit genügend Personal zur Verfügung steht, das ohne Verzögerung bei einem Einsatz ausrücken kann. Die Hilfsfrist kann so Dank der Software eingehalten werden. Das Tool ermöglicht die Terminplanung und Zeiterfassung der Helfer, bietet eine Verfügbarkeitsübersicht und liefert außerdem Daten für die langfristige Einsatzsicherung.

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Mit der Software BOS Funkfeuer können Helfer ihre Abwesenheit eintragen – der Kommandant der Feuerwehr erhält somit einen wichtigen Überblick für die Personaleinsatzplanung im Notfall. (Quelle: BOS Connect)

Mit der Weiterentwicklung der ersten Produktidee eine neue Marktnische gefunden

Ein wichtiger Schritt für den Ausbau der Firma war für BOS Connect die Weiterentwicklung des Produkts BOS Funkfeuer. Ursprünglich war die Software, die hervorragende Dienste bei der Personalplanung leistet, für die Freiwilligen Feuerwehrkräften konzipiert, doch sie erregte auch die Aufmerksamkeit der Werkfeuerwehren.

„Wir wurden von Werkfeuerwehren angesprochen, ob wir unser BOS Funkfeuer auch für sie verfügbar machen könnten. Da ist uns klar geworden, dass auch Werkfeuerwehren mit Problemen bei der Einsatzplanung zu kämpfen haben. Wir waren mutig genug, den Schritt zu gehen, weiter zu investieren und unser BOS Funkfeuer auf Werkfeuerwehren anzupassen. Seitdem haben wir sehr viele Neukunden gewonnen und eine weitere Nische im Markt für uns entdeckt und genutzt.“

, beschreibt Julia Stäbler die aktuelle Entwicklung bei BOS Connect. Da bei der Werkfeuerwehr Helfer in Teilzeit arbeiten, benötigt der Kommandant ebenfalls einen Überblick über die Verfügbarkeit der Kräfte und ein Tool für die Koordination und Planung des Personaleinsatzes.

Zu Beginn der Unternehmensgründung 2013 haben Julia, Gero, Sascha und Michael die Geschäftsidee neben dem Hauptberuf vorangetrieben. Mittlerweile arbeiten zwei Gründungsmitglieder Vollzeit für die Firma, die außerdem von mehreren Freelancern unterstützt wird. Das Team verbindet das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr. Ihre Fachkompetenzen liegen im Design, der Kommunikation und Web Entwicklung. Des Weiteren bringen sie Fachwissen in den Bereichen Softwareentwicklung und Usability mit. So kann das Gründerteam die Probleme ihrer Zielgruppe nachvollziehen. „Unser Fokus liegt auf der nutzerzentrierten Entwicklung von Projekten, dadurch unterscheiden wir uns von der Konkurrenz“, so die Gründer.

Eine bewusste Entscheidung gegen Fremdkapital

Ihr Startup haben die Vier bisher in kompletter Eigenfinanzierung aufgezogen. Das Team hat sich entschieden, organisch zu wachsen, auch wenn das Wachstum langsamer vonstatten geht als mit einer externen Finanzspritze. Die Entwicklung der eignen Produkte wird durch Kundenprojekte finanziert. Das Durchhaltevermögen hat sich gelohnt – nach drei Jahren trägt sich das Unternehmen auch ohne Investoren.

„Wir haben uns bewusst gegen Fremdkapital entschieden, um unabhängig von Geldgebern entscheiden zu können. Natürlich dauert es dann etwas länger, bis man die finanziellen Ressourcen erwirtschaftet, um z. B. in Marketing oder Produktentwicklung investieren zu können, aber wir sind dadurch auch freier, eigene Ziele und Strategien zu verfolgen.“

Für BOS Connect selbst war das richtige Timing eines der größten Herausforderungen im Aufbau des eigenen Unternehmens. Wann schickt man welche Neuigkeiten an Presse und Kunden? Wann wagt man den Sprung, sein Team zu vergrößern und weitere Mitarbeiter einzustellen? Wann investiert man in neue Produkte? „Es müssen ständig Nutzen und Risiko abgewogen werden. Hier die richtige Balance zu finden, war für uns nicht immer einfach.“, so Julia Stäbler. Wie bei jedem anderen Startup, hat auch bei BOS Connect nicht immer alles auf Anhieb geklappt. Zu Beginn der Unternehmenslaufbahn wurde z. B. sehr schnell in einen Messe-Auftritt investiert, der sich im Nachhinein als nur wenig nützlich erwiesen hat. Hier würde das Team heute vorab erst einmal genau prüfen, ob die eigene Zielgruppe und vor allem die entsprechenden Entscheider vor Ort vertreten sind.

Mit der Teilnahme am Elevator Pitch BW wollten Julia, Gero, Sascha und Michael testen, ob sie es schaffen, ihre Idee innerhalb von 3 Minuten verständlich, mitreißend und auch noch überzeugend vor Jury und Publikum zu präsentieren.

„So ein Pitch zeigt dann schon recht deutlich, wie gut durchdacht die Gründungsidee ist und ob es dafür tatsächlich einen Markt und einen Bedarf gibt. Und das ist in einer frühen Phase im Unternehmen oder auch in der Gründungsentscheidung sehr wichtig.“

, meint das Team.

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Gero Nicklas und Julia Stäbler präsentieren ihre Geschäftsidee in voller Montur auf der Bühne der Hochschule Schwäbisch Gmünd. (Quelle: Elevator Pitch BW 2014/2015)

Das hat einwandfrei geklappt – BOS Connect konnte sich damals beim Regional Cup Ostwürttemberg in Schwäbisch Gmünd im Jahr 2014 den ersten Platz auf dem Treppchen sichern. Die erhöhte Aufmerksamkeit in der Region bei der Presse und potenziellen Kunden war laut Stäbler außerdem extrem hilfreich.

Derzeit expandiert BOS Connect weiter und sucht Verstärkung, u. a. im Bereich Web Development, um zügig zu wachsen und die Stellung als relevanter Player im Markt weiter auszubauen. Neben dem Hauptprodukt BOS Funkfeuer hat das Team mittlerweile sein Portfolio um das Produkt BOS Cam, Unterstützung für die Lagefeststellung bei Gefahrenguteinsätzen,   erweitert. So können Hilfseinsätze weiter unterstützt und vereinfacht werden. Das Team verfolgt die Vision, Helfern zu helfen! Wir wünschen BOS Connect und ihrem Unternehmen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit AmbiGate (Teil 3)

Im 3. Teil der Elevator Pitch BW Erfolgsstories geht es um eine Geschäftsidee im Bereich digital Health Care. Wir stellen Euch heute das Team von AmbiGate vor. Mit seinem Produkt e-Reha – einem innovativen Heimtherapiesystem gestützt auf 3D-Sensoren – möchte das junge Startup aus Tübingen den Markt erobern. In der zweiten Runde beim Regional Cup Bodensee-Oberschwaben in Weingarten im letzten Jahr angetreten, konnte sich AmbiGate gegen die Konkurrenten durchsetzen und den ersten Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Im großen Landesfinale hat es AmbiGate leider nicht unter die ersten drei Plätze geschafft, aber das Team ist weiterhin auf Erfolgskurs.

Mit e-Reha eines der meist verbreitetsten Gesundheitsleiden bekämpfen 

Die Gründer Stephan Dabels (BioInformatik, Vertrieb), Caroline Dabels (IBWL, Marketing) und Christian Frede (Informatik, Entwicklung & IT) lernten sich im Rahmen eines Forschungsprojekts im Bereich eHealth an der Universität Tübingen kennen. Aus dem Projekt entstand 2015 die AmbiGate GmbH als Ausgründung. Das Startup hat die Vision, mit seinem 3D-gestützen Heimtherapiesystem e-Reha, Patienten mit Rückenleiden weltweit mit einem „24/7 verfügbaren Personal Physio“ zu versorgen. So soll der Therapieerfolg schneller und vor allem auch unter Sicherstellung der korrekten Ausführung von Übungen unterstützt werden.

Über 70% der Deutschen werden regelmäßig von Rückenschmerzen geplagt. Neben den Schmerzen entstehen Kosten von jährlich über 50 Milliarden Euro für das Gesundheitssystem. Von der Krankengasse gibt es maximal sechs Rezepte für eine 20-minütige Behandlung beim Physiotherapeuten. Viel zu wenig, wie nicht nur das Team von AmbiGate, sondern auch die Therapeuten selbst wissen. Die Patienten bekommen daher häufig den Auftrag, die Übungen aus den Therapiesitzungen zu Hause weiterzuführen, doch die Umsetzung gestaltet sich oft schwierig. Die Heimübungen werden in vielen Fällen unregelmäßig, falsch oder gar nicht gemacht. Hier bietet AmbiGate mit seinem System e-Reha die Lösung. Ein virtueller Trainer macht über einen Computer oder eine Spielekonsole beim Patienten zu Hause Übungen vor und das intelligente e-Reha System erkennt, ob die Übung korrekt ausgeführt wird. Der Therapeut kann wiederum über ein Tablet den Erfolg der Therapie überprüfen. Um die Motivation des Anwenders zudem zu steigern, nutzt AmbiGate Gamification in Form von kleinen Mini-Spielen, die vom betreuenden Therapeuten individuell ausgewählt und über das Internet je nach Fortschritt angepasst werden können.

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Mit dem Heimtherapiersystem e-Reha können die Patienten im Rahmen von virtuellen Spielen am Computer oder über eine Spielekonsole ihren Bewegungsapparat trainieren. 3D-Sensoren sorgen dabei für die korrekte Ausübung.

Therapeuten als Partner

Die Zielgruppe für ihr erstes Produkt sieht das Team von AmbiGate nicht nur in Menschen mit akutem Rückenleiden, sondern auch in Personen, die aktiv etwas für ihren Rücken tun möchten. Die anvisierte Altersgruppe variiert dabei von Jugendlichen bis zu Patienten in einem Alter von ca. 50 Jahren.

Das Geschäftsmodell sieht neben einer geringen monatlichen Gebühr für die Nutzung seitens der Patienten eine enge Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten vor. e-Reha soll keine bestehende Therapie ersetzen, sondern diese sinnvoll ergänzen. Daher sind die Physiotherapeuten keine Konkurrenz sondern fungieren als Mittler im Laufe der Therapie, die für die erfolgreiche Vermittlung eine Provision erhalten.

Neben einem wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beirat, zusammengesetzt aus mehreren Professoren und Doktoren sowie Vertretern von Unternehmensberatungen, arbeitet das Startup aus Tübingen mit einem der größten Physiotherapieverbände Deutschlands zusammen.

Startup Wettbewerbe und Pitches vor Publikum und Jury

Mit dem Ziel, die Gründerszene in Baden-Württemberg besser kennenzulernen, haben Stephan, Caroline und Christian beim Elevator Pitch BW 2014/15 in Weingarten teilgenommen. Gereizt hat sie dabei die Art des Pitches in Form einer 3-minütigen Präsentation ohne technische Hilfsmittel. Das Team wurde von seinem Sieg beim regionalen Vorentscheid überrascht und war begeistert über den Einzug in das Landesfinale. Die Relevanz eines ausgefeilten Pitches schätzt das Team wie folgt ein:

„Einen überzeugenden Pitch halten wir für extrem wichtig, da es auch den Gründern hilft, ihre eigene Idee in einfache aber prägnante Worte zu fassen. Man selber kennt sein Produkt, aber es verständlich und kurz anderen nahe zu bringen, ist immer etwas anderes, vor allem, wenn es so erklärungsbedürftig ist wie unseres. Daher ist es sehr hilfreich, einen Elevator Pitch zu entwerfen.“

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Stephan und Caroline Dabels pitchen die Geschäftsidee e-Reha von AmbiGate bei der IHK in Weingarten und haben dabei nur drei Minuten Zeit.

Durch den Pitch wurde außerdem das Accelerator Programm von Google auf Stephan Dabels aufmerksam, der auch im Rahmen der AmbiGate GmbH Coachings für Startups gibt, insbesondere EXIST Ausgründungen. Seitdem unterstützt Stephan den Google Accelerator als Mentor.

Neben dem Sieg beim Regional Cup Bodensee-Oberschwaben hat das Gründerteam außerdem einen, auf 6.000 Euro dotierten Preis, bei dem Gründerwettbewerb IKT Innovativ abgeräumt.

Als weltweit erster Anbieter einen zukunftsweisenden Markt mitbestimmen

Bisher wurde das Startup durch EXIST gefördert. Mittlerweile ist AmbiGate aber auf der Suche nach einem Investor, um das Business schnell größer zu ziehen und sich in den nächsten Jahren als Global Player im Health Care Bereich zu etablieren. Als weltweit erster Anbieter eines 3D-gestützen Heimtherapiersystems möchte das Startup als Vorreiter den Markt maßgeblich mitbestimmen. Die Gründer arbeiten momentan in Vollzeit mit Hochdruck daran, den Markteintritt mit e-Reha vorzubereiten und werden die Marktreife Ende August im Rahmen eines Events des BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) verkünden.

Der Weg zum erfolgreichen Unternehmen ist auch für AmbiGate trotz des hohen Innovationsgrades der Geschäftsidee nicht einfach.

„‪Die Challenge lag vor allem in der Komplexität unseres Produktes. Wir mussten schnell wachsen, um den Workload zu bewältigen und das mit begrenzten Mitteln.“

, meinen Stephan, Caroline und Christian. Trotzdem würden sie sich wieder in die Selbständigkeit wagen und geben abschließend noch folgenden Tipp an Jungunternehmerinnen und -unternehmer, Gründerinnen und Gründer:

„Macht es nur, wenn Ihr hundert Prozent an Eure Idee glaubt und macht Euch gefasst auf eine spannende, aber auch sehr anstrengende Zeit. Aber es lohnt sich! Es ist einfach wunderbar für die eigene Sache einzustehen.“

Wir danken dem Team der AmbiGate GmbH, dass sie ihre Story mit uns geteilt haben und wünschen weiterhin viel Erfolg mit der Geschäftsidee.

Seid gespannt auf die nächste Erfolgsstory, die zeitnah im Blog des Elevator Pitch BW erscheinen wird!

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit MyCleaner (Teil 2)

Weiter geht es im zweiten Teil unserer Elevator Pitch BW Erfolgsstories mit der Geschäftsidee MyCleaner. Das Team rund um die Gründer Abdula Hamed (CEO/CSO), Slawa Kister (CEO/CFO), Natalia Kister (CCO), Mohamed Hamed (COO) und Dmitry Klimensky (CTO) hat ebenfalls in der ersten Runde des Wettbewerbs im Jahr 2013 beim Regional Cup Karlsruhe teilgenommen. Mittlerweile ist aus der Idee der mobilen und wasserfreien Fahrzeugreinigung ein Unternehmen mit 60 Angestellten entstanden, das einen monatlichen Umsatz im sechsstelligen Bereich aufweist. Was hat sich in der Zwischenzeit alles getan?

Besetzung einer Marktlücke: Alternative zur herkömmlichen Waschanlage

Das Team von MyCleaner hat es geschafft, eine Marktlücke zu finden und erfolgreich zu besetzen. Mit seiner Dienstleistung ist MyCleaner Deutschlands erster und einziger Anbieter für die wasserlose Fahrzeugreinigung vor Ort beim Kunden und bietet somit eine Alternative zur herkömmlichen Waschanlage. Ein speziell entwickeltes Reinigungsprodukt auf Wasserbasis gewährleistet einen Reinigungsservice am Wunschort des Kunden und ist zudem auch noch umweltschonend – die Gründer wurden dafür im Jahr 2014 mit einem Greentec Award belohnt.

Abdula Hamed und Slawa Kister lernten sich 2011 im Rahmen einer Mitfahrgelegenheit kennen. Slawa ist leidenschaftlicher Gründer und Unternehmensberater. Abdula spielte schon lange mit dem Gedanken, sich mit einem eigenen Unternehmen selbständig zu machen. So trafen laut eigenen Aussagen „zwei Köpfe aufeinander, die Erfahrung und Know-how mit Mut und Startup-Geist vereinten.“ Beide sind begeistert von Technik, Fahrzeugen und Entrepreneurship und haben sich damals schon gefragt, warum die Autoreinigung meist eine zeitraubende und komplizierte Angelegenheit sein muss. Wie könnte man ein besseres Angebot schaffen? Als Alternative zu den gängigen Methoden gründeten Abdula und Slawa im selben Jahr ein Unternehmen für die Autoreinigung vor Ort: MyCleaner war geboren. Mohamed Hamed, Natalia Kister und Dmitry Klimensky vervollständigten das Team.

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MyCleaner im Einsatz: Die Reinigungskräfte besuchen die Kunden vor Ort und sorgen mit speziell entwickelten Reinigungsprodukten für ein glänzendes Ergebnis auch ohne Wasser (Quelle: MyCleaner) 

Publikumsliebling beim Regional Cup in Karlsruhe in der ersten Runde

MyCleaner hat seit seiner Teilnahme am Regional Cup in Karlsruhe erfolgreich auf dem Markt der Autoreinigung Fuß gefasst und sein Angebot innerhalb der letzten Jahre in ganz Deutschland ausbauen können. Mittlerweile kann man in jeder größeren Stadt den Service von MyCleaner nutzen. Neben CarSharing-Unternehmen und Fuhrparkmanagern buchen mittlerweile auch immer mehr Privatleute die mobile Fahrzeugreinigung.

„Es ist uns gelungen, trotz des relativ hohen Preises im Vergleich zur Waschanlage ein Produkt zu implementieren, das Lifestyle verkörpert. Kunden, die Wert auf Freizeit legen, buchen unseren MyCleaner-Service zu sich nach Hause oder zur Arbeit und können ihre Zeit wichtigeren Dingen widmen.“,

begründet Abdula den Erfolg des Service. In Karlsruhe beim Elevator Pitch hatte das Team 2013 übrigens den Publikumspreis gewonnen. MyCleaner hatte mit dem Ziel teilgenommen, das Konzept einer top Jury vorzustellen, um Feedback zu der Geschäftsidee zu erhalten. Durch den Pitch lernten sie Personen kennen, die ihnen mit Tipps und Empfehlungen wertvolle Hilfestellungen geben konnten.

„Das Networking ist immer sehr hilfreich. Wir haben Kontakte geknüpft, die uns tatsächlich weitergebracht haben.“

Slawa Kister (links) und Abdula Hamed (rechts) pitchen MyCleaner beim regionalen Vorentscheid im Technologiepark Karlsruhe im Jahr 2013 (Quelle: Elevator Pitch BW 2013/14)

Vom „Bootstrapping“ zur Investorensuche

Eine essentielle Frage, die Jungunternehmer/innen und Gründerteams immer wieder beschäftigt, ist, ob man sein Unternehmen eigenfinanziert oder mit der Finanzkraft eines externen Geldgebers aufbauen möchte. MyCleaner hat in den ersten Jahren eigenfinanziert gestartet, sein Unternehmen also erst einmal „gebootstrapped“. Um das Wachstum der Firma zu beschleunigen, hat sich das Team dann doch dazu entschlossen, einen Investor in die Firma aufzunehmen. Trotz des eingesammelten Millionenbetrags strebt das Team keine rasante Skalierung an, sondern setzt den Fokus vielmehr auf ein gesundes Wachstum. Stets im profitablen Bereich zu sein, um nicht in die Abhängigkeit von externen Geldgebern zu gelangen, ist aktuell eines der Ziele der Gründer.

Startups und Gründerteams geben Slawa und Abdula folgende Tipps bei der Investorensuche:

„Wir empfehlen allen Startups und Gründerteams, das Geschäftsmodell so auszurichten, dass ein mögliches Investment ein „Nice to have“, jedoch nicht überlebensnotwendig ist. So verhindert man Situationen, in denen man mit dem Rücken zur Wand steht. Außerdem ist es unserer Meinung nach wichtig, dass Investoren angesprochen werden, die zum Team und der Geschäftsidee passen. Gleichzeitig sollte sich ein Startup niemals auf nur einen Investor verlassen, da der Deal in letzter Minute platzen kann. Auch uns ist das immer wieder passiert.“

Wie andere ehemalige Elevator Pitch BW Teilnehmer, wie z. B. My Pillow Factory, Mobile Garden oder die Free Linked GmbH, hatte auch MyCleaner die Gelegenheit, die Geschäftsidee in der zweiten Staffel der bekannten VOX Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ vorzustellen. Slawa und Abdula forderten 250.000 Euro für 6% der Firmenanteile von MyCleaner. Es hat sich in der Sendung zwar kein Deal mit dem Löwen zu den entsprechenden Konditionen ergeben. Auch der Deal mit der Investorin und Unternehmerin Judith Williams – die von dem Reinigungsmittel begeistert war und anbot, das Produkt über ihren Homeshoppingkanal HSE24 zu vertreiben – platzte im Nachhinein, doch das Team wurde für den Auftritt in der Show durch das schlagkräftige Marketing entlohnt.

Wir danken dem Team von MyCleaner, dass sie ihre Story mit uns geteilt haben und wünschen weiterhin viel Erfolg mit der Geschäftsidee.

Seid gespannt auf die nächste Erfolgsstory, die zeitnah im Blog des Elevator Pitch BW erscheinen wird!

Elevator Pitch BW Erfolgsstories – heute mit LUPYLED (Teil 1)

Im Rahmen der Umfrage unter allen Teilnehmenden des Elevator Pitch BW veröffentlichen wir in den nächsten Wochen ausgewählte Erfolgsstories von Gründerteams, bei denen sich seit ihrem Auftritt beim Wettbewerb einiges getan hat. Wir freuen uns, heute den Auftakt der Startup Geschichten aus dem Hause des Elevator Pitch BW mit dem Gründerteam von LUPYLED zu beginnen.

LUPYLED ist bereits in der ersten Runde 2013/2014 beim Regional Cup Heilbronn-Franken mit ihrer Geschäftsidee eines individuell an die Kundenbedürfnisse anpassbaren Leuchtkonzepts angetreten und konnte mit dem Pitch den dritten Platz erreichen. Im Blogpost erfahrt ihr, was sich bei dem Team in den letzten Monaten getan hat und wie sie es erfolgreich geschafft haben, einen Geldgeber zu überzeugen, in die Geschäftsidee zu investieren!

Motivationsschub durch die Teilnahme am Elevator Pitch BW

Gestartet mit der Geschäftsidee der Herstellung einer Leuchte, die individuell so programmiert werden kann, bis sie stets zu 100% den Anforderungen des Kunden entspricht, haben Dominik Rabus und Alex Görz seit der Teilnahme am Wettbewerb ihre Geschäftsidee LUPYLED erfolgreich weiterentwickeln können. Beim Regional Cup in Heilbronn im Jahr 2014 stand das Gründerteam mit LUPYLED noch ganz am Anfang. Die beiden hatten zwar bereits ein Unternehmen gegründet und konnten bei ihrem Auftritt einen Prototypen ihrer Leuchte präsentieren, der Markteintritt war jedoch noch nicht erfolgt. Laut Dominik und Alex kam nach dem Elevator Pitch BW der Entschluss, mit dem Unternehmen so „richtig“ loszulegen.

„Wir wollten den Pitch dazu verwenden, unsere Idee zu testen und eine entsprechende Aufmerksamkeit dafür zu gewinnen. Ziel war es, unter die Top 3 zu kommen und das ist uns erfreulicherweise auch gelungen. Unsere Erwartungen hinsichtlich des konstruktiven Feedbacks und der medialen Aufmerksamkeit wurden ebenso erfüllt. Insgesamt war die Teilnahme am Elevator Pitch BW für uns ein voller Erfolg und wir sind sehr dankbar, dass wir diese Erfahrung machen durften!“

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Dominik hat genau drei Minuten Zeit, um beim Regional Cup Heilbronn-Franken die Jury und Zuschauer von der Idee LUPYLED zu überzeugen (Quelle: Elevator Pitch BW 2013/14)

Vom Prototypen zum Experten und Anbieter im Bereich Premium Beleuchtung

Parallel entwickelte das Duo ihre Idee Schritt für Schritt weiter. Mittlerweile sind die beiden seit April 2016 ausschließlich für das eigene Unternehmen tätig und bauen LUPYLED kontinuierlich weiter aus. Das Produkt, mit dessen Prototyp sie beim Pitch teilgenommen haben, ist nun marktreif und wird seit August diesen Jahres weltweit über verschiedenen Partner vertrieben. Außerdem wird im September der Online Shop gelauncht. Die Arbeit der letzten Jahre hat sich gelohnt.

„Wir merken nun, dass unsere Marketing- und Vertriebsstrategie aufgeht. Die Premiumkundschaft hat auf unser Produkt gewartet. Wir sind mittlerweile tatsächlich schon ein kleines, weltweit agierendes Unternehmen.“

Auch beim „iF DESIGN AWARD 2016″ konnte LUPYLED mit ihrer App zur Ansteuerung der Beleuchtung überzeugen und ging als Gewinner hervor. Parallel wurde ein zweiter Geschäftszweig im Bereich Consulting aufgebaut. LUPYLED unterstützt hier andere Unternehmen dabei, ihr Produkt im Bereich Licht und artverwandten Bereichen, die grundsätzlich mit Licht zu tun haben, z. B. Spektrometer, weiterzuentwickeln und an den Markt zu bringen. Zusätzlich arbeiten Dominik und Alex an der Weiterentwicklung ihrer Aquarienbeleuchtung, um hier bald die ganz großen Schauaquarien in Melbourne, Lissabon oder auch die SeaLife Standorte beliefern zu können. Mit LUPYLED kann das Team mittlerweile einen Umsatz von 25.000 bis 30.000 Euro im Monat aufweisen. Für das Jahr 2017 wird ein Umsatz von 500.000 bis 700.000 Euro erwartet.

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Das Beleuchtungskonzept von LUPYLED wird seid August 2016 weltweit vertrieben (Quelle: LUPYLED) 

Tipps für die Investorensuche

Sein Wachstum konnte das Unternehmen unter anderem durch die Finanzierung eines Investors vorantreiben. Dominik und Alex machten sich beinahe ein Jahr lang auf die Suche nach einem Geldgeber und wurden schlussendlich fündig. Anders als erwartet, kam der Kontakt zu dem Investor durch einen glücklichen Zufall über das private Umfeld zustande. Jungen Gründerinnen und Gründern, die noch am Anfang ihrer Geschäftsidee stehen und auf der Suche nach einem Geldgeber für ihr Startup sind, gibt das Gründerteam folgenden Tipp:

„Lasst Euch nicht entmutigen. Wenn ihr überzeugt davon seid, dass Eure Idee etwas Besonderes ist und auch das Team zu hundert Prozent dahintersteht, dann macht weiter. Geht bei der Investorensuche neue Wege und seid mutig. Sprecht im Bekanntenkreis über Eure Geschäftsidee, denn je mehr Menschen davon erfahren, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihr die Idee auch finanziert bekommt.“

Generell sehen die beiden Gründer die richtige und konsequent verfolgte Kommunikation als wichtigen Meilenstein für den Erfolg eines Unternehmens. So sei ihrer Meinung nach die Fähigkeit, eine Idee in einer kurzen, knackigen Darstellung auf den Punkt zu bringen sehr hilfreich – nicht nur bei der Investorensuche, sondern z. B. auch bei Suche nach neuen Kunden oder Produktionsfirmen. Die Geschäftsidee in einen überzeugenden Pitch zu packen sei ihrer Meinung nach außerdem auch die beste Übung, die Idee, die Strategie und die Ziele selbstkritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu schärfen.

Mittlerweile hat das Duo nach eigenen Aussagen die deutschen Netzwerke verlassen und bewegt sich vermehrt auf internationaler Ebene. Alex und Dominik mussten die Erfahrung machen, dass potenzielle Investoren und Geschäftspartner in Deutschland im Bereich Technologie und Innovation eher zurückhaltend agieren. Die Risikobereitschaft fehle, ihrer Meinung nach sollte sich da noch einiges tun. Für die Unterstützung durch Innovationsgutscheine des Landes Baden-Württemberg sind die beiden aber sehr dankbar. Diese haben es LUPYLED ermöglicht, in die technischen Entwicklungen sowie in produktbezogene Marketingmaßnahmen und patentrechtliche Themen zu investieren.

Wir danken dem Team von LUPYLED, dass sie ihre Story mit uns geteilt haben und wünschen weiterhin viel Erfolg mit der Geschäftsidee.

Seid gespannt auf die nächste Erfolgsstory, die zeitnah im Blog des Elevator Pitch BW erscheinen wird!

Elevator Pitch BW Teilnehmerumfrage 2013 bis 2016 – das sind die Ergebnisse im Überblick

Elevator Pitch BW Teilnehmerumfrage 2013 bis 2016 – das sind die Ergebnisse im Überblick

470 Startup-Pitches in den letzten drei Jahren! Seit Herbst 2013 zieht der Elevator Pitch BW als erster landesweiter Gründerwettbewerb durch Baden-Württemberg und gibt Gründerinnen und Gründern, Startups sowie Jungunternehmern je 3 Minuten Zeit, um mit ihrer Geschäftsidee vor Jury und Publikum in verschiedensten Städten im Ländle zu überzeugen. In bisher drei Runden haben bereits über 470 Gründerteams bei insgesamt 48 regionalen Vorentscheiden die Gelegenheit bekommen, den Elevator Pitch BW als Plattform zu nutzen, um wertvolle Kontakte zu Kunden, Geschäftspartnern und potenziellen Investoren zu knüpfen sowie die regionale Presse auf sich aufmerksam zu machen. Nach zahlreichen unterhaltsamen und vielversprechenden Pitches blicken wir nun zurück und haben bei den Teilnehmern nachgehakt. Wie geht es den Jungunternehmern mittlerweile? Konnten sie die Plattform nutzen, um ihre Idee weiter voranzutreiben? Wir geben Euch einen Überblick über die Ergebnisse der Teilnehmerumfrage und verraten, wie viele Teams ihre Ideen auch heute noch weiter verfolgen.

80% der Geschäftsideen sind noch am Markt

Mit unserer Rundmail konnten wir noch 413 Teilnehmende erreichen, davon haben insgesamt 82 unsere Fragen beantwortet, also rund 20% Prozent der angeschriebenen Gründerinnen und Gründern, Startups sowie Jungunternehmer haben uns Feedback gegeben. Vielen Dank!

Laut der Rückmeldung der Teams sind knapp 80% noch mit der Geschäftsidee, die sie beim Wettbewerb gepitcht haben, am Markt. Ein hoher Wert, wenn man bedenkt, dass sich der Elevator Pitch BW an Gründerteams richtet, die bis zum Wettbewerb höchstens drei Jahre an der Idee aktiv gearbeitet haben.

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Schaubild 1: Rückmeldungen der Gründerteams, ob sie noch mit ihrer Geschäftsidee am Markt sind, mit der sie am Elevator Pitch BW teilgenommen haben.

Die Teams, die ihre Geschäftsidee inzwischen leider aufgegeben haben, nannten mit 60% „persönliche Gründe“ als maßgeblich ausschlaggebend. Eine fehlende Finanzierung (30%) und eine fehlende Nachfrage durch die Kunden (20%) wurden als weitere Gründe für das Scheitern mit der Geschäftsidee genannt.

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Schaubild 2: Rückmeldungen der Gründerteams, die ihre Geschäftsidee aufgegeben haben, warum eine Aufgabe der Idee erfolgt ist.

Eine Mehrzahl der Teams bestätigt, dass der Wettbewerb sie erfolgreich unterstützen konnte

Knapp 60% der Befragten bestätigen im Rahmen der Umfrage, dass sie die Teilnahme am Elevator Pitch BW in der erfolgreichen Umsetzung ihrer Geschäftsidee weitergebracht hat. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die Möglichkeit zu lernen, wie man seine Geschäftsidee in kürzester Zeit überzeugend präsentieren kann. Über 60% der Teams bestätigen demnach, dass das Training und das Feilen am eignen Pitch sie maßgeblich positiv in der langfristigen Umsetzung der Idee unterstützen konnte. Dicht gefolgt wird dieser bestätigte Mehrwert durch das Feedback, welches die Teams über den Wettbewerb erhalten haben. Über 51% bestätigen, dass die positive Rückmeldung zu ihrem Produkt/ihrer Dienstleistung sie bestärkt und motiviert hat, da diese verdeutlicht hat, dass die Geschäftsidee gut bei den Menschen ankommt. Als weitere wichtige Punkte wurden eine positive Auswirkung der Berichterstattung in der Presse (49%), das Netzwerken sowie Kennenlernen anderer Gründerinnen und Gründer am Event (47%) und die Möglichkeit, durch das Feedback Schwachstellen im Geschäftsmodell zu erkennen und diese zu verbessern (43%), genannt.

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Schaubild 3: Rückmeldungen der Gründerteams, wie sie die Teilnahme am Elevator Pitch BW in der weiteren Umsetzung der Geschäftsidee positiv unterstützten konnte.

Förderung und Finanzierung – Gut 6% konnten einen Investor oder Business Angel über den Wettbewerb finden

Drei Teams (6%) konnten über die Teilnahme am Elevator Pitch BW außerdem einen Investor bzw. Business Angel finden oder haben diesen später durch einen Kontakt vermittelt bekommen. Zusätzlich haben bisher über 50% der teilnehmenden Gründerteams eine Förderung durch das Land Baden-Württemberg erhalten. Davon haben über die Hälfte Innovationsgutscheine oder Beratungsgutscheine in Anspruch genommen. Knapp 20% der Geförderten wurden außerdem von der L-Bank unterstützt.

Das weitere freie Feedback der Teams ist zusätzlich sehr positiv ausgefallen. Um den Wettbewerb stetig zu verbessern und jungen Gründerteams im Rahmen des Elevator Pitch BW möglichst gut zu unterstützten, freuen wir uns auch über die Verbesserungsvorschläge. Hier haben einige Teams z. B. den Wunsch nach einem ausführlicheren Jury-Feedback zur Geschäftsidee in Form einer Nachbesprechung genannt oder sich die Möglichkeit gewünscht, auf der Webseite später von der weiteren Entwicklung der Idee berichten zu können. Wir sind bestrebt, die Vorschläge so gut es geht in der vierten Runde des Elevator Pitch BW, welche im Herbst 2016 starten wird, umzusetzen.

Herzlichen Dank für das Feedback an alle Gründerteams! Wie freuen uns, dass der Elevator Pitch BW so viele Teilnehmende dabei unterstützen konnte, als Gründer/in, Startup oder Jungunternehmer im Anfangsstadium mit einer Geschäftsidee erfolgreich in Baden-Württemberg Fuß zu fassen.

In den nächsten Wochen werden wir außerdem einige Erfolgsstories von ausgewählten Startups des Elevator Pitch BW veröffentlichen. Schaut also bald mal wieder im Blog vorbei und erfahrt, was sich bei den Teams in den letzten drei Jahren so getan hat!

Landesfinale Elevator Pitch BW 2015/2016 – GoSilico holt sich den Gesamtsieg

Es ging um’s Ganze und nun steht es fest – der Titel des Landessiegers der dritten Runde des Elevator Pitch BW geht an ein Gründerteam aus Karlsruhe! Am Freitag, 17.06.2016, hat die Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg nach 9 Monaten, 17 Regional Cups und rund 170 Pitches, Baden-Württembergs bestes Gründerteam gekürt. Beim großen Landesfinale bei der L-Bank in Stuttgart konnte sich das Team von GoSilico gegen die anderen Finalisten durchsetzen und sich den 1. Platz auf dem Siegertreppchen sichern.

Neben der Elevator Pitch BW Trophäe in Form eines bunten Aufzugs konnte sich das Team auch über einen Scheck in Höhe von 3000 Euro, gesponsert von der L-Bank, und eine Sonderedition des Spätzle Shaker freuen. Für das Team um Teresa Beck war es nach dem Gewinn des Regional Cups in Baden-Baden nun der zweite große Triumph. GoSilico konnte die Jury an diesem Abend mit seiner Simulations-Software die Prozessentwicklung für Biopharmazeutika beschleunigt, überzeugen. Durch die Technologie von GoSilico kann mit nur wenigen Experimenten ein Computermodell erstellt werden, das in Sekunden liefert, was im Labor Tage dauert. Für die Pharma-Branche ermöglicht das einen Paradigmenwechsel von experimenteller Prozessentwicklung hin zu einer in silico, d.h. computergestützten Prozessentwicklung. Die Technologie zahlt sich aus: Medikamente gegen Autoimmunkrankheiten, Krebs oder Alzheimer können so deutlich schneller und kostengünstiger auf den Markt gebracht werden.

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Den zweiten Platz (2000 Euro) hat die Geschäftsidee Cross Connected HoloDeck aus Bad Mergentheim gewonnen. Das Team ermöglicht produzierenden Unternehmen ihre Produkte mittels Virtual Reality Brillen und Datenhandschuhen in jeder Produktlebensphase voll interaktiv zu erleben – standortübergreifend und gleichzeitig mit mehreren Personen. In der Fertigungs- und Wartungsplanung können Arbeitsprozesse optimiert und bis in das ERP-System automatisiert dokumentiert werden.

Den dritten Platz (1000 Euro) belegte die Geschäftsidee otego ebenfalls aus Karlsruhe. Das Team von otego macht Wärme zu Strom. Es entwickelt neuartige thermoelektrische Generatoren (TEG) als autarke Energieversorgung. Damit lässt sich Energie aus kleinster Wärmequelle (z.B. Kleingeräten) in Strom umwandeln. Für viele vernetzte Kleingeräte können damit lästige Batteriewechsel bald der Vergangenheit angehören.

Folgende Finalisten traten beim großen Landesfinale des Elevator Pitch BW 2015/2016 gegeneinander an:

1. PROMPT (Regional Cup Rhein-Neckar in Heidelberg)
2. Gmünder Bonbonmanufaktur GbR (Regional Cup Ostwürttemberg in Aalen)
3. Heimatgummi (AHA Regional Arts UG) (Regional Cup Südlicher Oberrhein in Offenburg)
4. otego (Regional Cup Karlsruhe)
5. FIMOLO (Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen-Schwenningen)
6. My Sweet Chocolate (Regional Cup Böblingen)
7. Tagestreff (Regional Cup Ulm)
8. Styx. (Regional Cup Bodensee-Oberschwaben in Friedrichshafen)
9. monikit (Regional Cup Neckar-Alb in Reutlingen)
10. Recycle Up! Ghana (Eine-Welt-Cup in Stuttgart)
11. Der FTT – Fahrbarer Transporttisch (Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald)
12. GoSilico (Regional Cup Baden-Baden)
13. HOBBYHIMMEL – Die Offene Werkstatt (Regional Cup Stuttgart)
14. RoadAds interactive GmbH (Regional Cup Rhein-Neckar II in Mannheim)
15. Cross Connected HoloDeck (Regional Cup Heilbronn-Franken)
16. HOODLA (Gewinner des Wildcard-Voting, Regional Cup Ulm)

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Hinweis: Das Team von Foodo (Regional Cup Bodensee), das Team von VIDA Eat Different (DEHOGA Cup in Stuttgart) und das Team von MoveLight Energy (Regional Cup Heilbronn-Franken) mussten ihre Teilnahme am Landesfinale leider absagen. Für das Team von MoveLight Energy ist das 2. Platzierte Team des Regional Cup Heilbronn, Cross Connected HoloDeck, nachgerückt.

Die Teams hatten jeweils drei Minuten Zeit, um die hochkarätige Jury mit ihrem Pitch zu überzeugen. Danach durften die Juroren die Teams in der dreiminütigen Fragerunde auf die Probe stellen und der Geschäftsidee auf den Zahn fühlen. Die Teilnehmer wurden von einer ausgewählten Jury anhand folgender Kriterien bewertet:

      • Präsentation (50 %): Rhetorik/Persönlichkeit(en), Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen
      • Geschäftsmodell (50 %): Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Skalierbarkeit

Die Jury bestand aus Vertretern folgender Institutionen/Unternehmen:

      • Prof. Peter Schäfer, Leiter ifex – Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau
      • Roland Raff, Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank)
      • Christina Nahr-Ettl, BWIHK – Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag e.V.
      • Albrecht-Thomas Haller, BWHM GmbH
      • Guy Selbherr, MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH
      • Wilhelm Okesson, Leiter DEHOGA Beratung GmbH
      • Matthias Hornberger, CyberForum e.V.
      • Günter Roth, BioCopy
      • Dr. Barbara Jonischkeit, BIOPRO Baden-Württemberg GmbH
      • Nadine Antic, GlobalFlow GmbH
      • Kristin Müller, High-Tech Gründerfonds Management GmbH

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Die Preise wurden von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Dr. Ulrich Theileis, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, an die Gewinner überreicht.

Wir gratulieren dem Team GoSilico noch einmal ganz herzlich zum Sieg des Elevator Pitch BW 2015/2016! Ebenfalls herzlichen Glückwunsch an das zweiplatzierte Team Cross Connected HoloDeck und den 3. Platz, otego. Die Bilder zum Landefinale sind ab sofort auf flickr zu finden und unter Angabe der Quelle (Elevator Pitch BW 2016) unter Creative Commons weiter verwendbar.

Nach neun Monaten ist unsere Tour auf der Suche nach Baden-Württembergs besten Gründerinnen und Gründern leider schon am Ende angelangt. Wir bedanken uns bei allen Teams, die auf unseren Bühnen standen, bei allen lokalen Partnern, die uns tatkräftig bei den Regional Cups unterstützt haben und natürlich beim ifex des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die den Elevator Pitch BW ins Leben gerufen hat. Außerdem ein herzliches Dankeschön an die L-Bank für das Sponsoring der gesamten Preisgelder und des tollen Essens- und Getränke-Buffet beim Landesfinale.

Das Impressionsvideo mit allen Highlights der dritten Runde des Elevator Pitch BW bietet einen Überblick über die Tour durchs Ländle. Zudem gibt es alle Videos der dritten Runde und bald auch die der Teams vom Landesfinales in unserem Youtube-Channel.

Nachrichten des Veranstalters ifex – Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau werden auf der Webseite www.gruendung-bw.de veröffentlicht.

Wir wünschen allen Gründerinnen und Gründern in Baden-Württemberg viel Erfolg mit ihren Geschäftsideen :-)!

17 Gründerteams kämpfen um den Titel beim Elevator Pitch BW Landesfinale 2015/2016 am 17.06.2016

Am 17. Juni 2016 geht es um’s Ganze. Seit Oktober 2015 ist der landesweite Gründerwettbewerb Elevator Pitch BW nun wieder auf der Suche nach den besten Gründerinnen und Gründern im Ländle. Initiiert durch die Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, hat der Elevator Pitch BW auch in der dritten Runde wieder zahlreichen Gründerinnen und Gründern eine Plattform für ihre Geschäftsideen geboten.

170 Team stellten ihre Geschäftsidee vor

Rund 170 Jungunternehmer und Startups haben in 17 Städten im Südwesten des Landes in den letzten acht Monaten in unserem Aufzug alles gegeben. 3 Minuten hatten die Teams jeweils Zeit, um Jury und Publikum von ihrer Unternehmensidee zu überzeugen. Es waren unter anderem kuriose, aber auch höchst innovative Ideen mit dabei. Einen Überblick der spannenden Geschäftsmodelle gibt es auf dem YouTube Channel des Elevator Pitch BW. Hier könnt ihr alle Pitches der dritten Runde noch einmal Revue passieren lassen.

Wildcard Voting von 01.-09.06.2016

Neben den regionalen Siegern hat das Publikum bei allen Regional Cups ihren persönlichen Gewinner der Herzen küren dürfen. Diese Publikumslieblinge erhalten die Gelegenheit, sich doch noch für das Landesfinale zu qualifizieren. Von 1. bis 9. Juni ab 12 Uhr habt ihr 9 Tage Zeit, für das Pitch-Video Eures Favoriten über Facebook und E-Mail abzustimmen. Das Team mit den meisten Stimmen erhält eine Wildcard und darf den 17. Platz im großen Landesfinale besetzen.

Showdown am 17.06.2016

Beim großen Landesfinale am 17.06.2016 ist es dann soweit: Die 17 Finalisten kämpfen um den Titel von Baden-Württembergs bestem Gründerteam! Das Landesfinale findet ab 15:00 Uhr in der L-Bank in Stuttgart statt. Seid dabei, fiebert mit und feuert Euren Favoriten an. Sichert Euch jetzt ein kostenloses Ticket über >> Eventbrite.

Programmablauf:

15:00 Uhr:       Eintreffen der Gäste

15:30 Uhr:       Begrüßung durch die L-Bank

16:00 Uhr:       Landesfinale Elevator Pitch BW 2015/2016 Teil 1

1. PROMPT (Regional Cup Rhein-Neckar in Heidelberg)
2. Gmünder Bonbonmanufaktur GbR (Regional Cup Ostwürttemberg in Aalen)
3. Heimatgummi (AHA Regional Arts UG) (Regional Cup Südlicher Oberrhein in Offenburg)
4. otego (Regional Cup Karlsruhe)
5. FIMOLO (Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen-Schwenningen)
6. My Sweet Chocolate (Regional Cup Böblingen)
7. Tagestreff (Regional Cup Ulm)
8. VIDA Eat Different (bestes baden-württembergisches Team des DEHOGA Cup in Stuttgart)

17:00 Uhr:       Pause und Gelegenheit die Informationsstände zu besuchen

17:30 Uhr:       Landesfinale Elevator Pitch BW 2015/2016 Teil 2

9. Styx. (Regional Cup Bodensee-Oberschwaben in Friedrichshafen)
10. monikit (Regional Cup Neckar-Alb in Reutlingen)
11. Recycle Up! Ghana (Eine-Welt-Cup in Stuttgart)
12. Der FTT – Fahrbarer Transporttisch (Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald)
13. GoSilico (Regional Cup Baden-Baden)
14. HOBBYHIMMEL – Die Offene Werkstatt (Regional Cup Stuttgart)
15. RoadAds interactive GmbH (Regional Cup Rhein-Neckar II in Mannheim)
16. Cross Connected HoloDeck (Regional Cup Heilbronn-Franken)
17. HOODLA (Gewinner des Wildcard-Voting aus Regional Cup Ulm)

18:30 Uhr:         Get-together, Gelegenheit die Informationsstände zu besuchen bei Catering                                     und Sektempfang

19:30 Uhr:        Preisverleihung der ersten drei Plätze anschließend Get-together

ca. 22 Uhr:       Ende der Veranstaltung

Location:

L-Bank
Börsenstraße 1
70174 Stuttgart

Die Teams haben wieder 3 Minuten Zeit, die hochkarätige Jury, bestehend aus hochrangigen Vertretern von Institutionen und Unternehmen, mit ihrem Pitch zu begeistern und zu überzeugen. Auch beim Finale dürfen die Juroren die Teams im Anschluss in der 3-minütigen Fragerunde auf die Probe stellen und der Geschäftsidee auf den Zahn fühlen.

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Folgende Preise werden beim Landesfinale vergeben, gesponsert von der L-Bank:

  1. Platz: 3.000 Euro
  2. Platz: 2.000 Euro
  3. Platz: 1.000 Euro

Wir freuen uns auf viele Zuschauer, Vertreter von der Presse, Unternehmen, Institutionen, Gründungsinteressierte und eine spannendes Finale der 17 besten Teams aus Baden-Württemberg!

Gewinner Elevator Pitch BW #17 Heilbronn-Franken – MoveLight Energy im Landesfinale

Am 11.05.2016 veranstaltete das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW den 17. regionalen Vorentscheid des Elevator Pitch BW 2015/16. Der Regional Cup Heilbronn-Franken fand im Haus der Wirtschaft der IHK Heilbronn-Franken statt. Dort haben sich zehn Gründerinnen und Gründer in den Aufzug gewagt und mit ihrer Geschäftsidee um den Regional Cup Heilbronn-Franken gepitcht.

Das Team von MoveLight Energy hat das Rennen gemacht und sich den 1. Platz auf dem Siegertreppchen gesichert. Herzlichen Glückwunsch! Das Team von „MoveLight Energy“ möchte ein Kompaktmodul auf den Markt bringen, dass jede Straßenlaterne mit einem effizienten Leuchtmittel und einer bedarfsgerechten Lichtsteuerung ausstattet.

Folgende Gründerteams bekamen die Gelegenheit, die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee mit einem kreativen und überzeugenden Elevator Pitch zu begeistern:

  1. Aufräumcoach
  2. Cross Connected HoloDeck
  3. die Pausenbecker
  4. Dormaca
  5. Foodolution
  6. MoveLight Energy
  7. SmartCart
  8. Tischlein wechsel Dich
  9. V!MØ
  10. YourWine

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Die Teilnehmer wurden von einer ausgewählten Jury anhand folgender Kriterien bewertet:

      • Präsentation (50 %): Rhetorik/Persönlichkeit(en), Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen
      • Geschäftsmodell (50 %): Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Skalierbarkeit

Die Jury bestand aus Vertretern folgender Institutionen/Unternehmen:

  • Oksana Rudt, ifex des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
  • Thomas Leykauf, IHK Heilbronn
  • Erhard Steinbacher, Handwerkskammer Heilbronn
  • Prof. Dr. Bettina Merlin, Hochschule Heilbronn
  • Sigrid Rögner, Venture Forum Neckar e.V.
  • Jürgen Pinnisch, Volksbank Heilbronn
  • Günter Gosolits, Kreissparkasse Heilbronn
  • Achim Fuderer, RKW Baden-Württemberg GmbH
  • Jan Handel, SEES – OnTop

Folgende Teams konnten die Jury mit ihrer Geschäftsidee überzeugen:

1. Platz: MoveLight Energy
MoveLight Energy möchte ein Kompaktmodul auf den Markt bringen, das jede Straßenlaterne mit einem effizienten Leuchtmittel und einer bedarfsgerechten Lichtsteuerung ausstattet. Das MoveLight-System besteht aus einem Universaladapter, einem effizienten Leuchtmittel und einem Bewegungsmelder und hilft Städten und Gemeinden ihre Kosten für das Beleuchtungsnetz kostengünstig zu gestalten. Mit MoveLight wird eine innovative Lösung geboten, die eine bedarfsgerechte Beleuchtung ermöglicht und über ein effizientes LED-Leuchtmittel verfügt. Durch die Umrüstung der bestehenden Straßenbeleuchtung auf das MoveLight-System lassen sich bis zu 80 Prozent der Energiekosten, die durch Straßenbeleuchtung verursacht werden, einsparen. Das Team von MoveLight Energy darf als 17. Finalist in das Landesfinale am 17.06.2016 einziehen.

2. Platz: Cross Connected HoloDeck
Cross Connected HoloDeck ermöglicht produzierenden Unternehmen ihre Produkte mittels Virtual Reality Brillen und Datenhandschuhen in jeder Produktlebensphase voll interaktiv zu erleben – standortübergreifend und gleichzeitig mit mehreren Personen. In der Fertigungs- und Wartungsplanung können Arbeitsprozesse optimiert und bis in das ERP-System automatisiert dokumentiert werden. Das spart sowohl wertvolle Zeit für theoretische Planungen als auch Ressourcen für teure Prototypen. Arbeitsprozesse können zusammen von mehreren Stakeholdern erlebt und optimiert werden. Durch Zuschaltung mehrerer Standorte können global agierende Teams problemlos am selben virtuellen Produkt oder Prozess gleichzeitig arbeiten. Zielmarkt sind produzierende Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau. Das Team besteht aus Andreas Rüdenauer, Julien Kipp, Yana Rüdenauer, Matthias Rüdenauer und Plamen Peykov.

3. Platz: SmartCart
SmartCart ist eine App für das Einkaufen im Supermarkt, die dem Kunden hilft auf Anhieb jedes Produkt in jedem teilnehmenden Lebensmittelgeschäft zu finden. In der App wird zunächst eine Einkaufsliste erstellt. SmartCart sortiert die Produkte und zeigt dem Kunden im Geschäft den kürzesten Weg zum nächsten Produkt an. Mit Hilfe einer Cloud kann die Liste von jedem Angehörigen oder Mitbenutzer aktualisiert werden. Der Kunde spart mit SmartCart viel Zeit beim Suchen verschiedener Produkte und profitiert gleichzeitig von zielgerichteter Werbung und Coupons. Die App kennt die gesamte Filiale und weiß so immer, wo sich der Nutzer gerade befindet. Das Team besteht aus Cedric Sommer und Sebastian Britzke.

Zum “Publikumsliebling” haben die Zuschauer in Heilbronn die Geschäftsidee von Tischlein wechsel Dich gewählt. Das Team erhält so noch einmal die Gelegenheit, sich für das Landesfinale am 17.06.2016 zu qualifizieren.

Wir gratulieren allen Platzierten und besonders dem Team von MoveLight Energy ganz herzlich, das mit ihrer Geschäftsidee direkt in das große Landesfinale des Elevator Pitch BW am 17.06.2016 eingezogen ist!

 

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Wir drücken auch allen anderen Teams weiterhin die Daumen und wünschen für die Umsetzung ihrer Geschäftsideen viel Erfolg!

Die Bilder zum Event sind ab sofort auf flickr zu finden und unter Angabe der Quelle (Elevator Pitch BW 2015/2016) unter Creative Commons weiter verwendbar. Die Pitch-Videos sind außerdem zeitnah auf unserem YouTube Channel abrufbar.

Nachrichten des Veranstalters ifex – Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft werden auf der Webseite www.gruendung-bw.de veröffentlicht.

Am 17.06.2016 findet das große Landesfinale des Elevator Pitch BW 2015/2016 bei der L-Bank in Stuttgart statt. Wir freuen uns schon auf alle Finalisten und sind schon gespannt wer das Rennen macht.

Gewinner Elevator Pitch BW #16 Rhein-Neckar II – RoadAds interactive GmbH im Landesfinale

Am 06.05.2016 veranstaltete das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW den 16. regionalen Vorentscheid des Elevator Pitch BW 2015/16. Der Regional Cup Rhein-Neckar II fand im RNF-Maimarktstudio statt. Dort haben sich zehn Gründerinnen und Gründer in den Aufzug gewagt und mit ihrer Geschäftsidee um den Regional Cup Rhein-Neckar II gepitcht.

Das Team von RoadAds interactive GmbH hat das Rennen gemacht und sich den 1. Platz auf dem Siegertreppchen gesichert. Herzlichen Glückwunsch! Das Team von „RoadAds interactive GmbH“ erfindet durch die Anbringung moderner E-Paper Displays an LKW-Heckflächen die klassische Autobahnwerbung neu. Zum ersten Mal bietet eine Werbeplattform die Möglichkeit, standortabhängige und zielgruppenorientierte Werbung im Straßenverkehr zu schalten.

Folgende Gründerteams bekamen die Gelegenheit, die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee mit einem kreativen und überzeugenden Elevator Pitch zu begeistern:

  1. Bild your Event
  2. elceedee UG / groovecat
  3. NomNom by Weber
  4. Null-8-17
  5. Polynaut
  6. RoadAds interactive GmbH
  7. SCHiCK! Communications
  8. STAPPZ – Iunera GmbH & Co. KG

Die Teams von eClip – electronic common learning & interactive platform und Talking Traveller konnten beide leider nicht teilnehmen.

Die Teilnehmer wurden von einer ausgewählten Jury anhand folgender Kriterien bewertet:

      • Präsentation (50 %): Rhetorik/Persönlichkeit(en), Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen
      • Geschäftsmodell (50 %): Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Skalierbarkeit

Die Jury bestand aus Vertretern folgender Institutionen/Unternehmen:

  • Arndt Upfold, ifex des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
  • Alex Wolf, IHK Rhein-Neckar
  • Raoul Haschke, Startup Partners
  • Sonja Wilkens, MAFINEX Gründerverbund
  • Ralf Siegelmann, Rhein-Neckar-Fernsehen

Folgende Teams konnten die Jury mit ihrer Geschäftsidee überzeugen:

1. Platz: RoadAds interactive GmbH
Durch die Anbringung moderner E-Paper Displays an LKW-Heckflächen erfindet RoadAds interactive die klassische Autobahnwerbung neu. Zum ersten Mal bietet eine Werbeplattform die Möglichkeit, standortabhängige und zielgruppenorientierte Werbung im Straßenverkehr zu schalten. Anders als herkömmliche Displaytechnologien gibt E-Paper kein Licht ab und stellt damit die einzige Möglichkeit dar, digitale Werbeanzeigen auf europäischen Straßen im Rahmen verkehrsrechtlicher Vorschriften zu realisieren. Die Ausstattung der Displaymodule mit GPS und mobilem Internet ermöglicht die Anpassung der Inhalte nicht nur an den Standort und die Tageszeit, sondern auch an diverse weitere Faktoren wie Wetter oder Verkehrslage. Anzeigen können dabei über die zentrale Werbeplattform RoadAds interactive GmbH gebucht werden. Logistikern eröffnet sich durch die Aufrüstung ihres Fuhrparks eine attraktive zusätzliche Einnahmequelle. Sie werden prozentual an den Werbeeinnahmen beteiligt. Die Konnektivität der Displaymodule bietet außerdem eine Telematiklösung, die das Flottenmanagement und die Positionskontrolle erleichtert. Das Team von RoadAds interactive GmbH darf als 16. Finalist in das Landesfinale am 17.06.2016 einziehen.

2. Platz: Null-8-17
Null-8-17 ist eine Medienpersonal- und Castingagentur im Bereich Film, Foto und TV. Die Agentur spezialisiert sich dabei auf die Suche und Vermittlung von Medienpersonal und Talenten, die „aus dem Rahmen fallen“ (in diesem Zusammenhang vor allem Förderung von als „Minderheiten“ betrachteten Gruppen wie Behinderten, „Übergewichtigen“, Kleinwüchsigen, Tätowierten, Transgender etc.). Das Team unterstützt auch bei der Erstellung von Portfolios/Mappen/Showreels und Lebenslauf. Ziel ist es eine kreative Netzwerkförderung zu schaffen und all diejenigen zu fördern, die sich in der Metropolregion als kreative Talente durchsetzen möchten. Das Team besteht aus Natalie Rehberger und Stella Tümmler.

3. Platz: elceedee UG / groovecat
groovcat ist eine App, die Menschen über Musik mit ihrer Umgebung verbindet. Jeder User kann seinen aktuell gehörten Song mittels der App direkt mit seiner Umgebung teilen. groovecat liest automatisch den auf dem Smartphone aktuell gehörten Track aus, verbindet diesen mit dem eigenen individuellen Profil und der Geolocation und postet die Infos auf der App. Dadurch können alle groovecat-User um einen herum erfahren, welchen Song man gerade hört. Dies ist nicht nur für die Social-Media Friends/Followers sichtbar, sondern für alle User in der direkten Umgebung. Das Team besteht aus Jakob Höflich, Markus Schwarzer und Joshua Weikert.

Zum “Publikumsliebling” haben die Zuschauer in Rhein-Neckar die Geschäftsidee von Null-8-17 gewählt. Das Team erhält so noch einmal die Gelegenheit, sich für das Landesfinale am 17.06.2016 zu qualifizieren.

Wir gratulieren allen Platzierten und besonders dem Team von RoadAds interactive GmbH ganz herzlich, das mit ihrer Geschäftsidee direkt in das große Landesfinale des Elevator Pitch BW am 17.06.2016 eingezogen ist!

Wir drücken auch allen anderen Teams weiterhin die Daumen und wünschen für die Umsetzung ihrer Geschäftsideen viel Erfolg!

Die Bilder zum Event sind ab sofort auf flickr zu finden und unter Angabe der Quelle (Elevator Pitch BW 2015/2016) unter Creative Commons weiter verwendbar. Die Pitch-Videos sind außerdem zeitnah auf unserem YouTube Channel abrufbar.

Nachrichten des Veranstalters ifex – Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft werden auf der Webseite www.gruendung-bw.de veröffentlicht.

Der 17. und letzte Vorentscheid findet am 11.05.2016 in Heilbronn statt. Wir freuen uns schon auf die Startups der Region Heilbronn-Franken. 

Die Finalisten des Elevator Pitch BW Heilbronn-Franken am 11.05.2016 stehen fest

Seit Mittwoch, 04.05.2016, 12 Uhr, stehen sie fest: Die Finalisten des Regional Cup Heilbronn-Franken im Haus der Wirtschaft der IHK Heilbronn-Franken! An diesem Datum endete die Bewerbungsfrist und das Online-Voting des 17. regionalen Vorentscheid des Elevator Pitch BW 15/16. Herzlichen Glückwunsch an die Top 10. Ihr habt die Möglichkeit am 11.05.2016 auf der Bühne zu stehen und Eure Geschäftsidee zu präsentieren. Folgende Teams werden um den Regional Cup Heilbronn-Franken pitchen:

Die Finalisten erhalten von uns so schnell wie möglich alle relevanten Informationen zum Wettbewerb per Mail zugeschickt.

Die 10 Teams haben je drei Minuten Zeit, um die Jury mit ihrem Elevator Pitch zu überzeugen. Vertreter folgender Institutionen und Unternehmen werden die Gründer/innen bewerten:

    • ifex des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
    • IHK Heilbronn
    • Handwerkskammer Heilbronn
    • Hochschule Heilbronn
    • Venture Forum Neckar e.V.
    • Volksbank Heilbronn
    • Kreissparkasse Heilbronn
    • SEES – OnTop
    • RKW Baden-Württemberg GmbH

Der Regional Cup Heilbronn-Franken ist eine kostenlose Veranstaltung und findet im Rahmen des Gründerwettbewerbs Elevator Pitch BW und der Rahmenveranstaltung des IHK Heilbronn-Franken statt. Der Veranstalter bittet um Anmeldung auf den Webseiten der IHK Heilbronn-Franken.

Neben den ersten drei Plätzen wird außerdem noch eine Wildcard an ein Gründerteam verteilt, die durch das Publikum bestimmt wird. Der „Publikumsliebling“ hat die Chance, sich doch noch für das Landesfinale am 17.06.2016 zu qualifizieren. Wir freuen uns also über alle Zuschauer und Pressevertreter, die beim Wettbewerb gerne live mit dabei sein möchten!

Die Veranstaltung findet an folgender Location statt:
IHK Heilbronn-Franken (Haus der Wirtschaft)
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn

Programm 

16.00 Uhr: Begrüßung
16.10 Uhr: Business Model Canvas – das Aus des klassischen Businessplans?
Johannes Ellenberg, Gründer Accelerate Stuttgart GmbH
16:45 Uhr: Elevator Pitch BW Regional Cup Heilbronn-Franken:
Zehn Gründer/-innen haben die Chance, in drei Minuten die Jury mit
ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Außerdem wählen die Zuschauer einen Publikumsliebling.
18.15 Uhr: Pause – Informationen und Beratung an den Ausstellerständen
18.30 Uhr: Der Businessplan aus Sicht der Banken und Kapitalgebern
Günter Gosolits, Sparkasse Heilbronn und Sigrid Rögner, Venture Forum Neckar
19:15 Uhr: Preisverleihung Regional Cup Heilbronn-Franken
19:30 Uhr: Information und Austausch bei Getränken und kleinem Imbiss

Im Blogpost des Regional Cup Heilbronn-Franken findet ihr weitere Hintergrundinformationen zum Wettbewerb. Wir freuen uns auf die Startups der Region Heilbronn-Franken und auf zahlreiche Besucher!